Es ist schon seltsam. Da klebt man mit 5 zum Teil völlig fremden Personen für 60 Stunden ununterbrochen zusammen, und fühlt sich danach, als gehörten sie zu einem. Es ist so gut wie unmöglich, sich diesem Gruppengefühl wieder zu entziehen, schliesslich hat man zusammen Abenteuer bestanden: den Hinflug überlebt - nein, nicht nur das mörderisch frühe Aufstehen, sogar die Landung ging bis auf einen panischen Grapscher meinerseits ins Nachbarbein ziemlich glatt. Was muss der beknackte Pilot auch über Hubbel fliegen.
Und dann wird man wieder in den Alltag geschleudert, wie in Watte, noch ganz in der anderen Welt gefangen, in den Düften, Momentaufnahmen des Gehirns, den herrlichen Momenten in denen frau zusammenbricht vor Lachen und die unverständigen Blicke der Aussenstehenden geniesst.
Gefährlich hoher Suchtfaktor, eindeutig!
larousse - 5. März, 22:16
2 hoch- und 2 mittelpeinliche Frauen sowie 2, die sich für die andern 4 mitschämen
Man setze
das Ganze in einen Flieger, schüttele es gut durch, gebe eine ordentliche Prise Lebenshunger hinzu und ergieße es über eine europäische Stadt.
Sagen wir Barcelona.
Man erhält:
• den Eindruck, in einem langweiligen Kaff zu leben,
• eine schmerzende Lachmuskulatur
• einen harmlosen Leberschaden,
• eine unansehnliche kräftige Wadenmuskelkater,
• ein leeres Portemonnaie Gefühl für Armut
• den Eindruck, andere sind genau so bescheuert abgedreht seltsam interessant wie man selbst - und das ist gut so
• extreeeeeeeeeeem wenig Schlaf,
• kausal bedingte Augenringe,
• eine fantastische Frühlingsbräune über dem Grau des Schlafentzuges
• neue, wunderbare Bekanntschaften
A refaire (o;
larousse - 5. März, 13:25
Vamos en españa, o-o-o-o-oh...
Schönos Wochenendos allerseitos!
(o;
larousse - 1. März, 11:33
Reisen ist ja gut und schön, aber manchmal bekomm ich doch Angst vor der eigenen Courage.
Morgen geht's schon wieder los. 16h ab nach D-dorf. Aufprall in der Gruppe für 19 Uhr anberaumt. Erster Kontakt mit literweise Cava und ein paar Tapas zum eingewöhnen landestypischen Traditionen. Und das Haar muss auch noch gemacht werden. Frau will ja schliesslich nach crazy sexy-cool-legerer souveräner Weltreisender aussehen, nicht nach Muttchen auf der Flucht vor der Brut. Den Blick hab ich schon mal im VergrösserungsBadezimmerspiegel geübt. Muss mich nur noch was mehr schminken, dann erkennt mich wenigstens keiner klappt das schon.
Zu verdanken hab ich das erneute überstürzte Abhauen Aufbrechen natürlich nur mir selbst meiner Charakterschwäche meinem Tatendrang. Spricht jemand in 15 km Umkreis die Worte "Reise", "Koffer packen" oder gar "Süden" aus, brennen bei mir alle Sicherungen durch, ich nicke unkontrolliert mit dem Kopf und kann den Speichelfluss nicht mehr kontrollieren.
Meine Hypophyse schreit "WEG - WEG - WEG!!" und freut sich wie Bolle auf den nächsten Kurztripp.
Allein - wenn sich Kurztripp an Kurztripp reiht, isses dann irgendwann auch mal gut mit der Kulturbeutelpackerei. Dann will Larousse auch mal ganz gerne wieder einfach nur daheim sitzen und Koffer Koffer sein lassen. Dann stört es Larousse, wenn die Kinder zum wiederholten Male ihren Vater fragen "Du Papa, wer is'n die Frau in der Küche?" und auf mich zeigen.
Dann bin ich müde.
Und zum schlafen komme ich am Wochenende mit Sicherheit NICHT.
larousse - 28. Februar, 22:40
Es gibt Menschen, bei deren Kennenlernen einen das Gefühl übermannt, diese Person schon seit Anbeginn der Zeit zu kennen.
Und wenn man sie anschließend 2 Jahre aus den Augen verliert und ihr dann durch Zufall erneut begegnet, fühlt man sich, als hätte man sie gestern das letzte Mal gesehen.
Selten.
Seltsam.
Schön.
larousse - 28. Februar, 09:04

"Was spielt Ihr denn da?"
"Playmobil"
"Und, was jetzt genau?"
"Wir sind ne Familie"
"Aha"
"Ja, guck, das sind die Eltern, das ist Luna, das Eva, das Charlotte, das hier Yannick, und das ist Bin Laden"
"WER?!"
"Ja, Mama, Bin Laden als Kind!"
Na dann...
larousse - 26. Februar, 22:02
*pfeif*
Glaube ich den Geräuschen, die meine Lunge von sich gibt, muß sie von innen betrachtet ungefähr so aussehen:
So ganz genau möchte ich das aber eigentlich gar nicht wissen.
*pfeif*
Komm mir ein bißchen vor wie Lord Helmchen.
*pfeif*
Was macht man dagegen?
*pfeif*
Sich mit Domestos
betrinken?
Den Absauger bestellen?
*pfeif*
Wirklich und wahrhaftig zum Arzt gehen und sich das kalte Stethoskop gegen die eh schon traurige Brust drücken lassen?
*pfeif*
Nur um dann Sätze zu hören wie "Und damit kommen Sie erst jetzt?" "Da müssen Antibiotika ran" "Das macht dann 60 Euronen!"
Ich fürchte ich habe keine Wahl...
*pfeif*
*pfeif*
*pfeif*
...
larousse - 26. Februar, 13:14
Nun ist es ja nicht so, dass mit so einem Larifari-Skiurlaub alle larouss'schen Bedürfnisse gedeckt wären. So nett es mit Mann und Maus Mäusen auch ist.
Sie können die beste Freundin einfach nicht ersetzen. Meine Sprechmuskulatur ist hier eindeutig unterfordert. Um dem Abhilfe zu schaffen, ist für das nächste W-E ein Beste-Freundinnen-Wegfahr-W-E anberaumt. Beste Freundin plus Anhang. Zu fünft insgesamt.
Ziel: Barcelona.
Und was macht Larousse als sie das Zeil erfährt?
Genau, tönt lauthals: "Kenn isch, war isch schon, habbich T-Shirt gekauft!"
Und findet sich also mit dem Auftrag wieder, die kulinarische Seite des Ganzen abzusichern.
Was bedeutet: il mejores tapas y cavas del ciudad. Oder so ähnlich.
Dumm nur, dass ich meinen Reiseführer nicht wiederfinde und mich auch sonst nur sehr dunkel an die gastronomischen Highlights erinnern kann was wohl am ausgiebigen Genuss der gereichten Cavas liegt ich mir gar nicht erklären kann.
Zu allem Ûberfluss liest Beste-Freundin hier mit und lacht sich ins Fäustchen, mir diese Bürde aufgetragen zu haben, jaja, ich weiss...
Sollte also irgendwer meiner Leser DEN fantastischen kulinarischen Tipp in Barcelonas Gässchen für mich haben - ich würde mich mit Lobeshymnen erkenntlich zeigen! Und vielleicht sogar ein Kärtchen schreiben!
larousse - 25. Februar, 22:05
"Ach komm Mama, das war voll peinlich, das hat man ja total gemerkt, dass Du in B.s Snowboardlehrer verknallt warst!"
So ein Quatsch!
Was kann ich dafür das der so schöne Augen hatte.
larousse - 25. Februar, 21:39
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