Im Grunde hat wohl jede Frau so einen Blitzdingser.
Wir wenden ihn nur falsch an.
larousse - 7. Februar, 18:21
Komisch, da wartet man frau 1 geschlagenes Jahr und 4 Monate darauf, dass endlich einer merkt, dass man nicht so gut ist wie das für das man gehalten wird - was ich ja eh nicht verstehe,denn was kann ich mehr tun als wiederholt zu sagen ICH BIN NICHT DIE, DIE IHR BRAUCHT, ICH KANN NÄMLICH NICHT DAS; WAS IHR VON MIR WOLLT - und dann, wenn es endlich, endlich soweit ist und der erste ruft " Aber die hat ja gar keine Kleider an!" fühlt es an, als würde einem die Haut bei lebendigem Leib abgezogen, man bekommt ein taubes Gefühl im Ohr und keine Luft mehr und möchte nach Hause, kurz. es fühlt sich so richtig shyce an.
So RICHTIG.
Nicht, weil die Feststellung durchaus fundiert ist. Oder doch, auch deswegen, aber vor allem daher, dass einem vorher seltsamerweise niemand glauben wollte wenn man selbst verzweifelt mit dem ausgestreckten Finger auf seine Blösse zeigt, die aber anscheinend niemand sehen will.
Ich denke, ich bin so eine Art lebendes Hamanüppelchen.
Und jetzt kommt die Zeit, wo das Nüppelchen nicht mehr gebraucht wird.
Das Nüppelchen hat seine Schuldigkeit getan - das Nüppelchen kann gehen.
Aber sowieso, was soll ich halten von einer Firma, in der ich als inexistent angesehen werde, unter anderem aus dem Grund, dass alle ständig hektisch und dieterthomaskeck-a-like durcheinanderschreien und der am lautesten schreit gewinnt, das is ja mal klar, und ich versuche nur, irgendwie folgen zu können, in diesem innerpolitischen Dschungel ind em der eine dem andern nicht über den Weg traut aber alle sich ganz doll gut verstehen, das Messer aber stets griffbereits haben.
Klar ist das überall so.
Aber ich halte es da wie olle Hape bei Krüger.
Das möschte isch nischt.
larousse - 7. Februar, 14:47
Und plötzlich kam heute morgen in aller Frühe das Verlangen in mir hoch, so stark, dass mir fast übel wurde davon, und ich habe mich in Euphorie und Vorfreude gebadet.
Hätte mich misstrauisch machen sollen.
War klar, dass da noch ein Knieschuss kommen musste, tagsüber.
Jetzt hab ich mich wieder bekrabbelt, aber es war doch ausgesprochen NICHTlustig, heute.
larousse - 6. Februar, 21:00
Königin Karneval ruft, hören Sie's?
Er überschallt sogar die unangenehmen Stimmen, die mich den ganzen Tag umgeben haben, und flüstert mir zu "Hej Süsse, noch ne kleine Woche, dann können die Dich alle mal kreuz und quer und von der Seite!" und ich muss sagen, es gefällt mir, wenn er mir so ins Ohr flüstert.
Mein Ohr ist nämlich ein sehr sensibles Organ.
Was solche feinen zarten Schallwellen gleich mit Gänsehaut belohnt.
Vom Hals ganz zu schweigen.
Aber ich weiche vom Thema ab.
Wo war ich? Ach ja - Karneval.
Interessant ist ja auch die Tatsache, dass ich erst aus Karnevalshausen nach Ganzweitweg ziehen musste, um den Karneval standesgemäss würdigen zu können.
Dass ich dem Theater in meiner Jugend nicht wirklich viel abgewinnen konnte liegt wohl auch daran, das ich mit zarten 16 Jahren zum ersten Mal in Köln ausgesetzt wurde, um mich da zu amüsieren zu lassen.
Leider habe nicht ich mich sondern irgendwelche Kerle sich mit mir amüsiert, was ich damals wie heute ziemlich eklig finde udn mit akutem not-amusement reagiere.
Egal, jedenfalls wird Mittwoch schon vorgefeiert, Kellerbar und Fump, um Donnerstag traditionell zu versumpfen die Macht den Schlüssel abzugeben zu übernehmen von der bösen Seite der Macht, ha, und das ist so richtig nach Laroussens Geschmack!
In diesem Sinne - Öpe ALAAAAAF!! (o;
larousse - 4. Februar, 20:06
holt mich hier raus!!
larousse - 3. Februar, 21:38
Montagmorgen - und ich habe FREI!
Dachte ich zumindest.
8:00
Handygebimmel.
Anruf Mitarbeiter eins.
- Ich kann nicht kommen, ich häng auf ner Tanne, wegen Glatteis. Wir haben kein Salz mehr hier in Belgien, ist alles nach Frankreich verkauft worden, wegen dem Schnee.
Toll. Toll vor allem, weil ich noch im Bett liege und heute da frei gar nicht für ihn zuständig bin.
Ich dreh mich um und versuche, wieder zu meinem Traum zurückzufinden.
8:05
Erneutes Handygebimmel
Anruf Mitarbeiterin zwei..
- Ich kann nicht kommen, ich häng auf ner Bushaltestelle, wegen Glatteis. Wir haben kein Salz mehr hier in Belgien, ist alles nach Frankreich verkauft worden, wegen dem Schnee.
HALLO? ICH HABE FREI LASST MICH SCHLAFEN!!!
8:15
Ok, vergiss das mit dem Schlaf.
8:20
Die freundliche Plastiktelefonstimme der belgischen Krankenkasse teilt mir mit, dass alle Telefone besetzt sind.
8:30
Die freundliche Plastiktelefonstimme der luxemburgischen Krankenkasse teilt mir mit, dass auch hier alle Telefone besetzt sind.
8:35
Ich drohe der belgischen Plastikstimme und erhalte tasächlich eine ECHTE Gesprächspartnerin! Die mir freundlich mitteilt, dass nicht sie sondern die luxemburgische Krankenkasse für mich zuständig ist.
8:36
Die luxemburgische Haut- und Echthaarstimme teilt mir dasselbe mit, nur andersrum.
8:37
Ich mach mir erst mal Kaffee. Kurze Überlegung, ob ich nicht gleich schon Nervengift hinzufügen soll, wird schnell verworfen. Kein Aperitif vor 10 Uhr.
8:42
Erster Waschmaschineneinwurf des Tages.
8:45
Von der vierten Telefonstimme wird mir freundlich mitgeteilt, dass doch der Belgier für mich zuständig ist und ich ihm diverse in meinem Bestz befindliche Papiere zuschicken soll.
8:46 bis 9:30
Verzwefeilte Suche nach den unauffindbaren Papieren.
9:32
Zweiter Kaffee.
Doppelt.
9:35
diverse dringliche Angelegenheiten werden erledigt (Überweisungen, Lackieren der Fussnägel, Bügelwäschenseparation, Verzehr eines Activia Zitrone Joghurts...)
10:01
Blogeintrag.
10.15 bis 12:10
Abschrift der am Freitag hingekrakelten geführten Mitarbeiterjahresgesprächesberichts.
12:12
Zweiter Waschmaschineneinwurf des Tages
12:20
Extrembügeling.
Feststellung: Larousse ist der natürliche Feind des weissen T-Shirts.
Und der der zweiten Socken.
14:15
Spocht.
14:30
Körpervergleich mit schwarzer Gazelle auf dem Laufband vor mir.
Auf einer Tabelle von 1 bis 10 für den perfekten Körper hat sie 22.
Ich weiss jetzt, warum in diesem Stall so viele Bildschirme auf Überaugenhöhe hängen. Es ist einfacher, sich die RTL-Soapisten anzuschauen als schwarze Göttinnen während man sich die Lunge aus dem Hals joggt.
Ich finde den Laden plötzlich sehr human.
16:00
Die Gazelle teilt mit mir die Umkleide.
Ich möchte nicht darüber sprechen.
Nur soviel: sie ist auch noch NETT!
16:15
Carwash.
Ich entdecke, dass mein Auto eigentlich schwarz ist.
16:45
Eintritt in das Universum des örtlichen Supermarktes.
Das Kind will Wiener Schnitzel machen.
Ich kaufe alles ein.
Ausser die Schnitzel.
17:20
Heimische Schnitzelvorbereitungen. "Bruder, willste das Schnitzel auch mal tothauen? Meins blutet schon!" tönt es. Muss an den Genen liegen. Metzger vereerbt sich scheinbar.
17:40
Das Kind entscheidet sich nach 20-minütigem Kampf gegen die Mutter Schnitzel und für den Fernseher. Wer kann es ihm verdenken - Paniermehl und Ei macht Blumenkohlfinger und das ist unsexy.
Ausserdem weiss ich jetzt wieder, warum ich Sex am Strand kritisch gegenüberstehe.
18:00
Der Rest der Familienpackung Fritten landet unter den lauten Klagerufen der Brut im Kamin. Irgenwie haben mein Magen und meine Augen ein Kommunikationsproblem.
19:00
Ich komme langsam runter.
"Freier Tag" scheint eine Sache der Definition zu sein.
larousse - 1. Februar, 19:36
So langsam fange ich an, mir Fragen über diese neue Unterrichtsform zu stellen...

larousse - 1. Februar, 10:01
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