Und manchmal, ganz manchmal, lohnt sich das Warten (o;
larousse - 31. Mai, 11:51
Nein - Warten ist definitif nicht meins. Ob nun auf Menschen, Ereignisse, Entscheidungen oder einfach auf's Essen - Warten ist für mich eine Qual, eine Folter, eine Tortur, Teufelswerk. Warten heizt mich auf, von innen, zerfrisst den Leib und treibt mich in den Wahnsinn.
Vor allem, wenn ich nicht weiss, worauf.
larousse - 30. Mai, 21:55
Hm.
Sonntagabend, allein daheim.
Dieses Brut-da-Brut-weg-Spiel ist dann ja doch sehr wechselbadig.
Eine Woche zölibatäres Dasein (so nennt der Franzose das Single-Leben - nicht, dass Sie Falsches denken...), dann wieder das volle Mutter-Kind-Programm mit Lätzchenbinden und Hinternwischen.
Also, jetzt mal übertragen.
Nicht, dass ich es nicht genösse, sowohl das wiedergefundene Singlefreiheitsleben als auch das alleinige Mutterseindürfen, aber das Programm ist schon sehr kontrastreich an Farben, Formen und Facetten.
Gut zu wissen, dass der Brut all das nicht im Geringsten etwas auszumachen scheint.
Die sind schon Lichtjahre weiter.
"Mama, und Deinen neuen Freund nennen wir dann aber nicht Papa, gell, das wäre ja total bescheuert, is ja nich unser echter Papa, obwohl ich glaube, dass der bestimmt echt nett sein wird."
Aha.
Da scheint etwas an mir vorbeigegangen.
Trotzdem beruhigend, irgendwie (o;
larousse - 30. Mai, 19:04
Es hat ihn erwischt.
Volle Breitseite.
Und dabei dachte ich, unsere Familie sei immun gegen diese Art von Virus.
Weit gefehlt.
Kind n°1 hat ihn.
Den After-Eurovision-Song-Contest-Virus.
Seit heute morgen dudeln alle möglichen und unmöglichen gestern abgenudelten Beiträge über diesen meinen Bildschirm. Erstaunlich wie gut er das wegpackt.
Der Bildschirm.
Nur gut, dass dieses Blog weitgehend anonym ist.
Ich könnte wertvolle Freunde verlieren, wenn das bekannt wird.
larousse - 30. Mai, 11:46
Das Dumme am nächtlichen Chatten ist, dass man sich, einmal im Wortspiel gefangen, selbst um 2 Uhr morgens nach brutobligater Meyer-Landsrut-Phase wieder hellwach chatten kann.
Noch dümmer allerdings, wenn der Chatpartner Gegenteiliges verspürt und höflich aber bestimmt abdankt, um sich in seine nichtvirtuellen Gemächer zurückzuziehen, sehr viel früher als man selbst dies hätte wünschen oder besser befürchten können.
Ganz abgesehen von der Frage, ob es an der ununterhaltsamen Themenwahl oder etwa am Stil oder gar der Rhethorik lag, dass das Gegenüber klein beigab, sitzt man nun da mit all den Buchstaben, die schon Schlange standen, erfreut, sich in kürzester Zukunft zu Worten formieren zu dürfen, endlich, fertig zum Schlagabtausch, die Mütze tief ins Trema gezogen und mit Interpunktion bis an die Zähne bewaffnet.
Tja - ein Satz mit x.
Muss auch manchmal.
Wenn auch nix lustig.
Was mach ich jetzt nur mit meiner Energier??
larousse - 30. Mai, 02:10
Kind n°1 "Also Mama - ich finde ja in Venedig gibt es viel zu viel Wasser."
Hm.
Jemand ein Gegenargument parat...?
larousse - 27. Mai, 22:33
Und also beschliesse ich, nach den heutigen 100 gefühlt absolvierten Wasserrutschkilometern mit der Brut - es lebe der Erfinder der Pfingstferien - meinen geschundenen Hintern weiter zu quälen und schiebe mich ins Fitnessdingens zur Hoppelstunde wo meinen erstaunten Augen eine neue Fitnesstruse mit verschlucktem Medizinball unterm Gummishirt entgegen strahlt. Der Medizinball ist 7 Monate und 2 Wochen und wird wohl ein Mädchen, und die dazugehörige Fittnesfrau streckt uns beim Zumbagetanze abwechselnd ihren stolzen Bauch und ihren knackigen Hintern entgegen, was mich neiderfüllt immer wieder sowohl meinen eigenen Bauch als auch meinen Po abtasten lässt, um mich selbst davon zu überzeugen, das meins nicht ganz so unknackig ist wie es beim Anblick der Dame da vorne den Anschein hat.
So ganz beruhigt bin ich noch immer nicht.
Und haben Sie je einen schwangeren nackten Bauch Bauchtanz tanzen sehen?
Kleiner Tipp: Nehmen Sie vorher Kreislauftropfen.
Sonst dreht es zu sehr vor den Augen.
Wunderschön!
larousse - 27. Mai, 21:41
Unglaublich - 14 schreibfreie Tage, the longest Larousse-break EVER wie mir scheint.
Zu viel passiert gerade in der echten Welt da draussen, zu sehr bin ich darauf konzentriert, die Schlange stehenden Ereignisse zu geniessen und zu verarbeiten, zu aufregend ist gerade die Welt, als dass ich dazu käme, das Geschehene in Worte zu fassen und niederzuschreiben.
Statt die Welt aus der Kiste zu betrachten nehme ich also teil, ununterbrochen, fahre meine Fühler aus und entdecke und fühle und schmecke die Menschen um mich herum, für die ich plötzlich mehr als genug Zeit aufbringen kann, einmal dem grauen Mannn grauen Männern entflohen.
Aber keine Sorge - ich komme wieder.
So schnell wird man werden Sie mich nicht los.
larousse - 25. Mai, 19:31
Hm.
Naja, also eigentlich nicht so direkt.
Eigentlich ruft ja eher die Insel, mich.
Der Berg ruft bloss dazwischen.
"Balearen? Hähä, die Staub ich grad voll!" ruft er beispielsweise.
Oder "Vergiss es, ich lass den Flughafen schliessen, bevor Du auch nur das Gebäude von Weitem gesehen hast!"
Ich fand Island ja schon immer
seltsam anders.
Und gestunken hat es da auch schon immer.
Aber dass es jetzt zum Himmel stinkt finde ich dann doch etwas übertrieben.
Jetzt, wo ICH fliegen soll.
Viel Rauch um nichts.
Pah...
larousse - 11. Mai, 14:43
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