Das Tochterkaninchen kann übrigens sprechen.
Doch, ehrlich, es artikuliert ganze Sätze und hat eine beeindruckend grosse Allgemeinbildung. Interessantes Gespräch, was man mit so einem Kanin führen kann, ich hatte es unterschätzt, bisher.
Bis zur Aussenpolitik sind wir allerdings nicht gekommen.
Bin vorher aufgewacht.
"Welche Konsequenzen hat Krieg auf die Bevölkerung?
Die Bevölkerung wird in einem Krieg stark unterdrückt, es sterben viel zu viele unschuldige Zivilisten. Andererseits macht die Bevölkerung den Krieg mit, wenn sie ihn mitauslösen wie z.B. Bürgerkrieg. Doch der Rest (die unschuldigen Zivilisten) sollen in Ruhe gelassen werden, so das Vökerrecht*. Sonst wird die Bevölkerung auch noch kleiner, aber dass Menschen im Krieg sterben ist ja bekannt.
*Das Völkerrecht ist in Friedens- und Kriegsrecht unterteilt. Das Kriegsrecht besteht aus einer ganzen Reihe von Verträgen in denen genau wie sich die Beteiligten im Krieg zu verhalten haben. So kann die Bevölkerung aus dem Verkehr gezogen werden.
Unsere Meinung zu den Gefühlen der Bevölkerung:
Die Bevökerung muss am Boden zerstört sein und psychisch am Ende sein, wenn sie nicht gerade zu dem Konflikt stehen. Doch wenn die Bevölkerung dazu steht, wie z.B. im Bürgerkrieg, dann sind sie auf ihr Ziel gerichtet und vom Sieg überzeugt.
Fast alle Kriege deuten auf Brutalität."
So kann die Bevölkerung aus dem Verkehr gezogen werden. Na, das wird ja aber auch Zeit!
"Was versteht man unter einm Sklaven?
Ein Sklave ist jemand, der nicht freiwillig für seinen Beszitzer arbeitet. Das heisst nicht, dass wir Sklaven sind, wenn wir unfreiwillig unser Kinderzimmer aufräumen müssen. Wir sind immer noch frei, weil wir nicht wie ein Ding jemandem gehören. Und Arbeiter (wie z.B. Bauarbeiter) sind auch keine Sklaven (weil sie unfreiwillig arbeiten), weil sie bezahlt werden und etwas für ihre Arbeit bekommen.
Sklaven sind dafür da, der Faulheit der Menschn zu "helfen", indem die Reichen faul sein können, wenn sie sich einen Sklaven kaufen und nicht mehr blöde Kleinigkeiten wie z.B. im Haushalt erledigne müssen. Die Sklaven erledigen das für sie, weil sie dem Herren gehören und er mit dem Sklaven macht eas er will.
Die Sklaven suind meist gut trainiert, damit die guten Sklaven besser auf dem Markt ankommen. Trainiert in dem Sinne, dass er viele Talente im Haushalt besitzt und auch extreme Arbeiten durchführen kann."
Extremere Arbeiten als Haushalt?
Ich muss mal mit dem Kind reden...!
Es gibt ja SMSs, die können einem binnen Sekunden den ganzen Tag versauen.
ZACKBUMM Laune im Keller bei minus 65 °C schockgefrostet und auf unvorhersehbare Zeit ins Launenleichenschauhaus gesperrt.
Bei solchen könnte man das zweite S getrost streichen, erfüllt es doch nicht die Art von Dienstleistung, die ich unter "Service" verstehe.
Andere wiederum bewirken das genaue Gegenteil.
Sie machen die Welt wärmer schöner besser bunter süsser leichter und überhaupt gut.
Hm.
Raten Sie, welche von beiden ich gerade erhalten habe.
Wie heisst er noch gleich, dieser Spruch, mit Reden und Schweigen und Gold und so - ich KANN ihn mir einfach nicht merken!
Daher auch immer wieder diese dummen unnötigen Situationen, in denen Dinge gesagt werden oder nicht gesagt, Gold und Silber eben, wer soll sich da noch auskennen, glänzt beides und ist Geschmackssache!
Hm.
Trotzdem sollte ich wohl doch so langsam eine Lösung finden, die Worte, die sich so dringlich Weg nach draussen bahnen wollen, die schubsen und rufen und sich einen Dreck darum scheren ob sie nun silbern sind oder golden und ob ich sie überhaupt ausserhalb meines Kopfes haben will, daran zu hindern, vor Passierung des zerebralen Sicherheitschecks in die Welt hinauszurollen.
Das könnte so manche unnötige Aufregung vermeiden.
Vielleicht gibt's sowas ja auf ebay.
Tses.
"Männer sind im Gegensatz zu Frauen von der Natur in sexueller Hinsicht wesentlich weniger personengebunden, weil sie nicht schwanger werden können." lässt mein geliebter Exkollege verlauten auf die Frage eines Bekannten, ob Schwule tatsächlich so rumf*cken wie dieser es neulich in einer als Dokumentation getarnten Schmierensendung gelernt hat. Er muss es schliesslich wissen. Er ist vom Fach. "Frauen benötigen den Partner als Sicherheit, das Überleben der Nachkommen zu gewährleisten. Darum Verlieben sie sich ja auch in der Regel in ihre Sexpartner, aus Bindungsgründen. Aus dem gleichen Grund ist das Sexualverhalten der Schwulen ja auch viel lockerer als das der Heten oder der Lesben - wir trennen halt Beziehung und Sex, wir brauchen den Partner ja nicht für irgendwelche Nachkommenssicherung!"
Hm.
So gesehen bin ich eindeutig eine Frau.
Mir bleibt aber auch nichts erspart.
Das Ampelmännchen ist mein Feind.
Doch, lachen Sie nicht.
Das tut das Ampelmännchen schon für Sie.
Über mich.
Das Ampelmännchen ist nämlich laroussedruckresistent.
Und findet das auch noch komisch.
Da können Hinz kommen und Kunz und auf den Ampelmännchwerdegrünknopf drücken - und das Ampelmännchen wechseln auf wundersame Weise binnen Sekunden von rot zu grün.
Bei mir nicht.
Bei mir bleibt es rot.
Und guckt.
Und ich gucke zurück.
So stehen wir und gucken und gucken und stehen und hin und wieder versuche mein Glück und drücke erneut den Knopf und und bete zum Gott aller Ampelmännchen mich endlich zu erhören und es grünen zu lassen.
Nichts.
Für Menschen wie mich wurden wohl Zebrastreifen erfunden.
Die können wenigstens nicht weggaloppieren.
Obwohl - selbst da bin ich mir nicht sicher...
Hm.
So richtig entscheiden kann ich mich nicht, was ich Ihnen zum internationalen Tag des Kusses hier kredenzen soll.
Am liebsten wären mir natürlich Liveküsse.
Mit Lippen und Wärme und so.
Am besten für jeden einzelnen von Ihnen.
Es wird sowieso viel zu wenig geküsst auf diesem Planeten wenn Sie mich fragen.
Aber Liveküsse sind nicht wirklich effizient mit diesem Medium.
Hygienisch einwandfrei, das schon, aber doch deutlich unzufriedenstellend für so eine Gernküsserin wie mich.
Blieben Negerküsse. Die sind zwar köstlich, jedoch politisch höchst unkorrekt.
(Was mich nicht davon abhält, diese weiter in meinen dadurch nicht wirklich dünner werdenden Bauch zu stopfen.)
Die weissgetünchten 70er-Jahre Küsser sind mir zu oldfashioned und selbst den kleinen Königssohn mit seinem namentlich doch recht passenden Liechen finde ich... unzureichend.
Daher an dieser Stelle eine kleine Auswahl, speziell für Sie, wenn auch nicht von mir zusammengestellt und somit nicht wirklich repräsentativ. Obwohl - die Nummer eins ist gar nicht so... übel.
Fröhliches Nachmachen!