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Erkenntnisse

Sonntag, 25. Januar 2009

Erkenntnisse des WE XIX

- Nimmt man den Job als Familienoberhaupt Mutter ernst, kann so ein Sonntag schon mal ziemlich arbeitsaufwendig sein. Spülmaschinen sind geduldig. Waschmaschinen nicht minder. Davon könnte ich frau etwas lernen.

- Die Länge des larouss'schen Schlafes verkürzt sich proportional umgekehrt zur Späte des Schlafengehens. Dumm.

- Nach 5 Jahren des Auf-dem-Boden-Schlafens und Anständiges-Bett-Einforderns nun endlich gesiegt. Wenn auch bisher nur das Kopfteil steht. Irgendwann wird selbst der sturste Mann einsichtig.

- Die Reste einer Mousse au chocolat um 3 Uhr morgens ganz allein zu essen macht Speiseröhre. Und dick. Glücklich dick. Trotzdem nicht empfehlenwert.

- Der Zeitpunkt, ab dem Männer und Frauen beginnen, verschiedene Sprachen zu sprechen, liegt bei ungefähr 13 Jahren. Bei Jungs. Mädchen begreifen früher. Point of no return. Sie wissen es nur noch nicht.

Samstag, 27. Dezember 2008

Feststellung

Da muss frau erst krank werden, um nach Jahren der Enthaltsamkeit endlich mal wieder einen Film von Anfang bis Ende ungestört sehen zu dürfen? In was für einer Welt leben wir eigentlich?!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Früher



Früher war alles besser.
Ein Winter war noch ein Winter.
Und Weihnachten war... weihnachtlicher.
Schon allein das ist ein Beweis.

Früher war Familie, neben dem Weihnachtsbaum.

Familie die sich stritt, Geschenke doof fand und zuviel trank.
OK, das zu viele Trinken ist geblieben.
Obwohl, nein - auch die Familie.
Bloss, dass sie immer kleiner wird.

Keine Omas mehr, die einem viel zu grosse Puppen schenken, die den Rest des Jahres den Eingang des Kinderzimmers versperren und die larouss'sche Mutter dadurch jedesmal wunderbar erschrecken.
Leider wurde die Puppe von der Mutter entsorgt, als sie merkte, dass ich sie statt meiner ins Bett legte, um mich nächtens vor den Fernseher zu stehlen.
Oder was ich damals als nächtens empfand.

Und auch keine Opas, die den ganzen Abend glücklich vor sich hin grinsend die Familie patriarchisch vom Lehnstuhl aus beobachten. Und dabei Sekt mit Orangensaft trinken. Der hiess damals noch Orangensaft, mit ganzem Namen.
Später erst wurde er zum O-Saft degradiert.
Genau wie Ki oder Ba.

Damals wurde dann gleich nach der Bescherung der Chemiebaukasten des Cousins auseinandergenommen und in seine Kleinstteile zersetzt, wobei der Teppich Feuer fing und das Geschenk gleich mit entsorgt wurde.

Und es wurde Super 8 gefilmt, mit allen Gelbnuancen die es überhaupt auf diesem Planeten gibt.

Nein, wirklich - früher war alles besser.
Finden Sie nicht?

Freitag, 7. November 2008

Erkenntnisse der Woche

- Unlackierte Fussnägel können einen manchmal von grösseren Dummheiten bewahren.

- Auch wenn es hauptsächlich Lachfalten sind - die Tatsache, dass diese immer tiefer markanter werden, ist nicht wirklich beruhigend.

- Langeweile ist ein mir unbekanntes Wort. Was wohl zum Grossteil daran liegt, dass ICH immer bei mir bin.
Ob das von Vorteil ist, bleibt noch zu entscheiden.

- Die Charakerisierung der Masainlo als "Sie ist Plastiktütenkleinfalterin" scheint mir doch sehr aussagekräftig. Wie aussagekräftig geht denn noch?

- Wenn man von Sonntag bis Freitag das Haus nur zum schlafen und trinken betreten hat und sich das Ergebnis anschaut, sollte man sich einfach wieder ins Bette legen und die Decke über den Kopf ziehen. Ordnung wird eindeutig überbewertet.

- Auch wenn man eine Fremdsprache beherrscht - die ganze Woche in Dieter-Thomas-Heck-Manier damit traktiert zu werden ist mehr, als das larouss'sche Hirn auf Dauer erträgt. Es lebe die Muttersprache!

Sonntag, 2. November 2008

Erkenntnisse des WE XVIII

• Aus dem ein oder anderen grauen Mitschüler hat sich doch tatsächlich ein prächtiger Schwan entwickelt. Wer hätte das gedacht.

• Die Dauer des Schlafes verkürzt sich proportional umgekehrt zum Alkoholgehalt des Blutes. Kann mal einer was dagegen erfinden?

• Ich sollte dem Alkohol ein für alle Mal entsagen. Dann wäre auch der unbedingte Drang, jetzt hier und sofort genau alles das zu sagen, was ich denke, einfacher in Schach zu halten. Und die Umwelt weniger überfordert.

• Die Welt ist klein. Manchmal zu.

• Manchmal kann sie aber auch gar nicht klein genug sein...

Sonntag, 12. Oktober 2008

Erkenntisse des WE - XVII




- Lachsforellen stinken wie Sau. Und das als Fisch. Pft.

- Lachsforellen schmecken in erster Linie nach dem, was sie vor ihrem Ableben zu sich genommen haben. In meinem Fall nach Matsch und Moder.
Papa Larousse wollte seinerseits vor Jahren Forellen mit Fleischgeschmack auf den Markt bringen und fütterte das Getier mit Rinderherz. Leider ist dann irgendwann der elektrische Zaun in den Teich und der Test ins Wasser gefallen.

- Will man seine Wohnung vor Lachsforellengeruch schützen, sollte man dem angelnden Nachbarn von vornherein Hausverbot erteilen. Selber Schuld wenn er was fängt.

- Lachsforellen sehen im Waschbecken auch tot noch verdammt lebendig aus.

- Ein Leben ohne Fisch ist GUT!

- Der Geruch im ersten Stock kommt NICHT von der Lachsforelle.

- Ist man bei entfernten Bekannten eingeladen, sollte man die drei grossen H's im Gespräch vermeiden. Haider, Hitler und Homosexualität können ein verdammt appetithemmendes Thema sein.

- Heute ist der erste Tag der real existierenden Pubertät von Kind n°2. "Ihr seid total bescheuerte Eltern und wir machen NIE was Cooes!" Jemand Erfahrung, wie lange sowas anhält?

Sonntag, 8. Juni 2008

Erkenntnisse des W-E XVII

- beruhigend, dass einem ein 12-Euro-Internet-Berufsumorientierungsprofil genau den Beruf anzeigt, den man eh seit 20 Jahren ausübt. Hat man sich wenigstens damals nicht vertan.

- ich LIEBE Alliteration!!

- ich weiss nicht mehr, warum ich vorhergehende Erkenntnis hatte. Beängstigend, irgendwie.

- was war grad noch beängstigend?

- In Muxemburg ist Muttertag. Also war. Heute. Und der begann um exakt halb 11 mit einer SMS von Kind n°1. "Schönen Muttertag." Es lebe die moderne Technik.

- wussten Sie, dass es ein Fernstudium "Schriftsteller" gibt? Ich frage mich, wieso es dann niemand besucht! Naja, fast niemand.

- Larousse zieht in Betracht, sich in dieses Studium einzuschreiben. Man ist ja schliesslich zur Zeit orientierungslos im Weltraum vielseitig.

- Junggesellenabschied ist irgendwie... naja, ich hab dem armen Kerl dann doch sein Autogramm abgekauft. Schlimm genug für ihn, mit french-manikürten Plastikfingernägeln in einer Plüschdamenhandtasche rumsuchen zu müssen. Ich meine, als MANN. In einer Frauentasche. Allein das ist Strafe genug. Hoffentlich hat er sich nicht drin verlaufen.

- manchmal reicht ein Anruf - und plötzlich weiss wieder, was man eigentlich machen will im Leben.

- Brotbackmaschinen sind geil. Meine macht in völlig zufälligen Abständen PIIIIIEP, riecht gut, und wenn sie fertig ist, kriegt man den Deckel nicht mehr auf weil man wieder mal zuviel Hefe dazugegeben hat das Brot aus mir nicht erkenntlichen Gründen mit demselben verwachsen ist.

- Hausfrauenwassergymnastik Aquagym ist nicht zu unterschätzen. Vor allem nicht dann, wenn man vom Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen auf das Trainingsniveau der Hausfrauenvorsteherin Aquagym-Teacherin schliesst. Ich habe dieses Alter übrigens dramatisch gesenkt. Wobei ich mich nicht wirklich jünger fühlte. Eher so... frühpensioniert.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Boh!

Das ist ja mal so RICHTIG Shyce, von eines anderen Menschen Laptop abhängig zu sein, zumal wenn der es vergisst, vor abendlicher ausserhäusiger Aktivität dasselbe zu hause abzugeben!
Nicht, das ich abhängig wäre.
Naja, vielleicht ein bisschen.
Aber darum geht's nicht - ein Leben im Dauer-Off ist einfach ein unhaltbarer Zustand!
Ich suche eine Telefonnummer - ok, geh ich kurz auf... ach nee, geht ja nich. Egal guck ich halt auf dasoertliche.lu nach der Nummer der Auskunft - oh, hups, auch kein das Oertliche! Und die Telefonbücher habe ich zwecks Platzersparnis schon direkt bei Erhalt entsorgt.

Wissen Sie was? DAS ist genau wie ein Leben ohne Zinkoxyd!
Er hatte recht. Ich habe es immer geahnt.

Sonntag, 18. Mai 2008

Erkenntnisse des WE XVI



- Wenn alte Frauen einem von Balkonen aus zurufen "Madame - sind Sie schwanger??" sollte man über eine Wiederaufnahme des Sportprogrammes nachdenken.

- Familie ist Familie ist Familie.

- Dickmanns verdanken ihren Namen nicht ihrer Form, sondern ihrem negativen Einfluss auf die Körperformen ihres Verzehrers. Quod erat demonstrandum. Was es mir aber nicht leichter macht, auf sie zu verzichten. Shit.

- Larousse wird zur Heulsuse, sobald sie seelenberührender Musik ausgesetzt ist. Hm. Welch Genuss.

- Kein Job der Welt ist es wert, seinetwegen schlaflose Nächte zu verbringen. Leider scheint irgendetwas in meiner Software dieses Wissen nicht anwenden zu können.

- Ich gebe es zu.Ich habe es getan. Ich habe das DSDS-Finale gesehen. Und ich habe es genossen! Mitfiebern setzt Endorphine frei? Jedenfalls fühlt es sich so an.

- Alles wird gut. Man muss nur daran glauben.

Montag, 12. Mai 2008

Erkenntnisse des W-E XV

- Mitunter schlagen einem Dinge so auf den Magen, das der arme sich schier gar nicht mehr beruhigen mag. Habe ich die Lage bisher noch immer ohne Drogen Medikamente in den Griff bekommen, scheint es eine Sache des Alters, dass der Schleimsack sich nun gar nicht mehr beruhigen will. Muss ich wohl doch die Sachlage schneller ändern als vorgesehen. Bewerbung ist schon verschickt.

- Die Tatsache, dass die Brut mit Masa- und Sistainlo fliegernderweise unterwegs ist, beruhigt den Magen nicht wirklich.

- Mika mag Parkhäuser.
Warum sonst hätte er mich die gesamte vorherige Nacht in solche zerren sollen. Auch wenn es eigentlich gar nicht Mika war. Aber das habe ich erst beim Aufwachen gemerkt.

- Es gibt eine innere Uhr, die einem immer genau dann 3 Kilo zuviel auf die Hüften zaubert, wenn die sexy 36er Hose vom letzten Jahr so super zum Wetter passen würde. Was soll's - dann trag ich eben Schlabber.

- Sonne ist schlecht für die Haut?
Na und?

- Schlechte Bedienung rührt mich zu Tränen. Vor allem wenn alle andern bereits beim Kaffee sind, während ich noch immer mit meinem kälter werdenden Ziegenkäse-Toast auf das Dresssing des ansonsten geschmacksbefreiten Salates warte. Und das für 14 Euronen. Noch ein Grund zum Weinen.

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