das grosse Zittern
H*renschei**fu**ingver**cktes Telefon!*
Da hat man mal was mit Fächer, und dann zeigt es ihn nicht an, bloss weil es das olle Netz nicht finden kann!
Schwester?
Hammer!
*traditionell luxemburgischer Wutausbruch
larousse - 25. August, 21:28
Sie fragen sich, was Larousse sonntagsabends so macht?
Nein, sie sieht nicht Tatort - sie hält sich an
selbigem auf!
Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie es wohl bei so einer Inquisition zuging - gestern hätten Sie es
am eigenen Leib erleben können. Zugegebenermassen ohne Hexe.
Sogar ich bin nochmal davongekommen.
Hat eben doch seine Vorteile, von rot auf blond zu wechseln.
larousse - 2. März, 09:24
Nach mittlerweile 3 Tagen Zwangs-OFF beginnt sich die Haut über meinen abgetippten Zeigefingern neu zu bilden.
Schön.
Aber kein Entschädigung für mein gestohlenes ON-Leben.
OFF - das ist wie tot, abgeschnitten, ohne Saft und Kraft, no communication nach Ausserhausien, und das, wo ICH JETZT ZEIT HABE!! Schulfereien, wecke Brut, arbeitender Gatte - und ich bin OFF!
Dabei könnte es so einfach sein isses aba nich.
Wenn die Post so wollte wie ich. Und das neue Modem. Will aber nicht, weder die Post noch das Modem.
Larousse sitzt also vor dem Mac und stöpselt geifernd das funkelnagelneue Modem ein, Sekundenbruchteile trennen mich von meinem geliebten virtuellen Zuhause - und dann das: BITTE BENUTZERNAMEN UND PASSWORT EINGEBEN!
Himmel, wat soll datten, was wollen die alle von mir, wo soll ich die jetzt hernehmen?! Sie müssen wissen, bei Laroussens daheim ist alles etwas komplizierter als in anderen Daheimen. So haben wir ca. 35 Benutzernamen und gefühlte 500 Passwörter. Pro Familienmitglied. Und Maschine.
Ich erspare Ihnen jetzt die Details, Fakt ist, daß nach der Konfiguration des Modems durch meine Person die Telefonleitung tot ist und der Bildschirm hämisch blinkend ein "you are not in dsl-mode, please check your phone-connection" entgegenleuchtet.
Der nette Mann der luxemburgischen Post versichert mir, daß sich schnellstmöglich darum gekümmert wird.
Ich glaube, ich habe hysterisch gewirkt.
15000 Dezibel Frauenstimme erträgt so eine Post-Hotline-Ohr sicherlich nicht.
EDIT - dies hier wurde illegal vom Büro aus gepostet. BB is watching. Ich gehe hier Risiken ein, die Sie sich in Ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen mögen...
larousse - 7. Februar, 12:54
Das hier ist ja wohl mal ein richtig geiles Buch! Und das, wo ich mit Krimis eigentlich so gar nichts anfangen kann. Weil es ja doch eh meist der Gärtner war. Oder halt irgendein anderer.
Unbedingt lesenswert!!
larousse - 13. Januar, 19:16
Und so wird es für immer ein Rätsel bleiben, warum gerade ich just in dem Moment neben dem Billardtisch des Gastgegers zu stehen komme, als das ScheißKind des befreundeten Ehepaares den Fussball präzise gegen mein Glühweinglas schiesst und so das homogene Grün des Bezuges in eine Art Sprenkelwald verwandelt.
Moderne Kunst. Vermischt mit Ballsport.
Glühwein auf grün ergibt übrigens keine wirklich angenehme Farbe.
Eher unappetitlich, wenn Sie mich fragen.
Es lebe die Haftplicht...
larousse - 13. Dezember, 12:13
Das Schlimme an Beerdigungen ist ja nicht allein die Tatsache, dass da vorne ein geliebter oder zumindest bekannter Mensch in einer Holzkiste vor sich hinwartet, um endlich eine Etage tiefer gelegt zu werden, nein, das Schlimme an Beerdigungen ist, dass all die Trauer der bereits überstandenen Beerdigungen wieder hochkommt.
Blubb - und schon ist sie wieder da. Unverändert schmerzlich.
So ist das wenigstens bei Larousse.
Da schrumpft sie wieder zusammen zur 22jährigen, die um ihren geliebten Opa trauert, oder zur 30jährigen, die nicht versteht, warum ihre Lieblingstante so früh und so schnell sterben musste.
Und vor diesen Momenten habe ich am meisten Angst.
Und davor, dass ich ausrutsche und auf den Sarg falle.
Es täte mich nicht wundern...
larousse - 4. Dezember, 22:07
Oh Gott.
Ich habe es getan.
Ich habe ja gesagt.
Und jetzt muss darf ich singen.
Ein Solo.
Also eigentlich ein Duo Duett.
Ich gegen die mit der Altistin.
Und gegen für das Publikum.
Es ist ja nicht so, daß ich mir das nicht zutraue.
ICH TRAUE MIR DAS NICHT ZU!
Ich werde sterben.
Ganz bestimmt, ich werde sterben...
...histoire à suivre...
larousse - 18. November, 14:11
Oh Gott! Ich habe es getan! Ich habe 3 benutzte Plastiktüten gefaltet!! So etwas kommt gleich nach fremdgenutztes Geschenkpapier glätten! Nein, es ist noch schlimmer! Gut, es war aus Platzgründen, da ich die gestrigen Kaufrauschtüten nicht mehr in den ChaosKüchenschrank reingestopft hineingelegt bekam, aber das ist keine Entschuldigung!
Plastiktüten falten! ICH!
*kopfschüttel
Es geht dem Ende entgegen, ganz klar...
larousse - 21. Oktober, 15:32
Man sollte NICHT nach 3 Chardonnay auf eine wirklich lieb gemeinte Mail eines lieben Menschen eine zickige und mit Giftpfeilen bestückte Mail zurückschicken, bloss weil man meint, dort Dinge zu lesen, die gar nicht da stehen.
Jedenfalls stehen sie am nächsten Morgen nicht mehr da.
Und tauchen selbst nach längerer Suche nicht mehr auf.
Weil sie nämlich nie da standen.
Nein, dass sollte man nicht tun.
Das hat der Verfasser nämlich nicht verdient.
Und man fühlt sich so richtig scheisse.
larousse - 6. Oktober, 11:29
Montagnachmittag.
Abgehetzt komme ich im Café an, schmeisse mich an einen Tisch und bestelle eine Lait Russe.
Einatmen.
Ausatmen.
Ich blicke mich um und frage mich, was ich hier eigentlich mache. Mein Herzt bumpert mir im Hals und meine Finger halten sich am Tischtuch fest. Tischkante geht nicht, dazu sind sie zu feucht.
"Du musst da allein hin" hatte Herr Larousse gesagt. "Ich hab einen Termin"
Verräter.
Da sitz ich nun inmitten einer Horde kaufwütiger Immobilienmakler, und die arme Larousse soll mitbieten.
Ein Haus ersteigern.
Mal eben so.
"Und, was hast Du so am Montag gemacht?" - "Och, hab ein Haus ersteigert"
Er hat mir die Höchstsumme genannt. Und hinzugefügt "Ungefähr".
Wie ungefähr das Ungefähr jetzt ungefähr sein darf, sagt er nicht.
Und jetzt sitz ich hier.
Und habe keine Ahnung, bis wohin ich mitbieten kann.
Soll.
Darf.
Und wie das überhaupt geht.
Ich mein, wir sind ja schliesslich nicht bei Ebay hier!
Ich schwitze. Allein durch meine Anwesenheit steigt die Raumtemperatur um gefühlte 65°C.
"Haben Sie noch eine Frage?" fragt der Notar in den Raum.
EINE Frage? Hunderte, TAUSENDE!!
"Öhm - woher wissen Sie denn, wieviel ich mehr bieten will als der Vorbieter?" flüstert Larousse in den Raum.
Der Notar ist ein barmherziger netter Mensch und erhöhrt mein Flüstern.
"Immer soviel, wie der Vorbieter bietet. Bietet der 1000, und sie geben mir ein Zeichen, erhöhen Sie um---" "Öhm - was für ein Zeichen?" "Och, es reicht mit dem Finger, oder mit der Augenbraue, oder Sie rümpfen die Nase - ich seh das dann schon!"
Achgottachgottachgott - was mach ich hier nur?!?
Es geht los. Der Notar stolziert durch den Raum, schmeisst Zahlen in denselben, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt.
Und sieht mich inmitten der Darbietung an.
Shit! Nicht bewegen, Larousse! Atmung sofort einstellen, jegliche körperlichen Aktivitäten - einstellen! Meine Augen brennen, was hat er gesagt, Zwinkern geht auch? Hätte ich doch bloss besser zugehört - jetzt bloss nicht zwinkern, HILFE!!
Uff, er geht weiter. Ich sms Herrn Larousse an, mein Daumen blutet - nüscht, der sitzt mal wieder im Sendeloch, klar, wenn man Mann mal braucht!!!
Was dauert das denn so lange?
Keiner bietet mehr? Wie jetzt - Kinders, bietet, los, macht schon, ich will hier nicht den Finger heben und ganz allein ein Haus kaufen! Überbietet mein ungefähr, und zwar dalli!!
1 Stunde später.
Die Dame neben mir ist aus ihrem Koma erwacht und hat gemerkt, dass man hier etwas ersteigern kann. Sie hebt die Hand - und Ich lasse einen lauten Erleichterunsseufzer los, wir haben die kritische Hürde überschritten, ich bin aus dem Rennen und bin heilfroh darüber!!
Der Rest schaukelt sich noch eine ganze Weile in Tausenderstufen nach oben, bis die nette kleine Frau neben mir den Zuschlag bekommt und cool das Schriftstück unterzeichnet.
Hausersteigerung ist eindeutig nichts für meine Nerven, das das mal feststeht. Im Appartement lebt sich's auch ganz nett.
Ich wische meinen Angstschweiss weg und gehe auf wackligen Knien nach Hause.
Das nächste mal geht Herr Larousse. Ich überleb das kein zweites Mal.
larousse - 23. Juni, 14:56