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vervibelicht

Mittwoch, 20. August 2008

Der Frisör - Dein Freund und...



...Verräter!
Doch, ehrlich!
Ich meine, wie anders würden Sie es empfinden, wenn der Coiffeur Ihres Vertrauens Sie vor die Wahl stellt - entweder LFA - oder ich?! Als würden gerade alle wichtigen Dinge auf Freitagnachmittag, 14 Uhr 45 gelegt!

Einerseits - habe ich seit Januar (JANUAR!!) auf dieses Ereignis gewartet. Nein, nicht den Friseur. Auf einen dieser wundervoll feuchtfröhlichen allgemeinwissenslastigen Nachmittage, aus denen man mit der Bestätigung herausgeht, nicht ALLES wissen zu müssen können. Und möchte ihn um nichts in der Welt versäumen. (Für die, die ihn noch nicht kennen - kommen Sie! Erleben Sie!))

Andererseits - wer möchte schon wie ein gerupfter, geschlechtsneutraler Hamster durch San Francsico wandern?? OK, unter den Amerikanern dürfte das nicht weiter auffallen. Da fallen wohl eher meine deutlich unter 110-Kg ins Gewicht. Und OK, ich hätte wohl auch besser nicht selbst Hand angelegt. An das Haupthaar.
Aber so ist der Widder nun mal. Direkt. Schnell. Entscheidungsfreudig.
Und trotzdem - my hair is my castle, darüber definiert frau sich, und ich habe keine Lust, jeden einzelnen Hotelaufenthalt (und derer gibt eine ganze Menge) mit dem Abhängen sämtlicher Spiegel im Zimmer einzuläuten.
Ganz davon abgesehen, dass meine Familie somit ein handtuchloses amerikanisches Dasein fristen müsste.

Sie sehen, es ist ein tiefer Gewissenskonflikt.
Lassen Sie mich eine Nacht drüber schlafen.
Vielleicht liegt meine Haar ja morgen auf wundersame Weise 3 cm kürzer - wie von selbst...

Montag, 18. August 2008

To do.

To-do-Liste für Montag, den 18 August 2008:

- Brut aus den Fängen der bösen Stiefmutter bei Masainlo abholen> OK

- Nahrungsmittel beschaffen: Beeren sammeln, Kräuter ernten, Schlangengift destilieren, das Übliche eben > OK

- Hexenhäuschen fegen und durchwischen > OK

- Krötensüpplein für die Brut kochen > OK

- Bevorstehenden unangenehmen Anruf telepathischen Kontakt mit larouss'schem Bruder in Angriff nehmen
> hinausgeschoben

- Bei der VW-Werkstatt Besenkammer anfragen, wann der Kleene wieder fahrtüchtig ist. MERKE: Leihe NIE, NIEMALS einem Automatikgetriebe gewohnten Gatten Dein Vehikül.
NIE!
OK
Resultat: Ist immer noch krank. Im Getriebe. Ich sollte meine Voodoopuppe mal wieder herauskramen.
Nicht für das Auto.
Für den Gatten.

Bleibt zu to-do-en:

- Posting über das WE anlegen, natürlich stilecht in Runenschrift und Stein geritzt.

- Irren-Bilder auf Flickr setzen. Bevor das Jahr rum ist.

- Rauchzeichen hinüberschicken, was denn da schon wieder los ist - erst rumpelt's, und jetzt DAS? He, cool Jungs, es ist doch nur die kleine LAROUSSE, die kommt!! > Warten bis Sonnenuntergang. Wegen der Zeitverschiebung.

Dass Punkt 7 und 8 so weit hinten liegen, liegt an der völlig falschen Verteilung von Prioritäten. Bei der Brut. Oder besser deren Magen. Und dem desolaten gewöhnungsbedürftigem Zustand der Wohnung. Und wer will schon das Sozialamt auf den Hals geschickt bekommen.
Eben.
Ich danke für dat Jespräch Ihr Verständnis.

Dienstag, 15. Juli 2008

Zitat

"Wenn man heiratet und eine Familie gründet, ist das wie Auswandern. Früher lebte ich im selben Land wie mein Bruder; ich teilte seine Wertvorstellungen, seine Vorlieben und Geisteshaltungen, und dann wanderte ich aus. Und obwohl ich gar nicht merkte, wie es passierte, begann ich allmählich, mit einem anderen Akzent zu sprechen und anders zu denken, und obwohl ich mich gerne an mein Heimatland erinnere, sind doch alle Spuren davon in mir getilgt. Jetzt aber will ich heim. Ich sehe ein, dass ich einen grossen Fehler begangen habe und die neue Welt doch nicht so toll ist, dass die Menschen zu Hause viel vernünftiger und klüger sind als in meiner Wahlheimat. Ich möchte, dass er mich mitnimmt. Wir könnten gemeinsam wieder zu Mum und Dad ziehen. (...) Es würde toll werden.Wahrscheinlich würden wir uns darüber streiten, welches Fernsehprogramm wir gucken, aber abgesehen davon... Und wir würden nicht denselben Fehler wie beim ersten Mal machen. Wir würden nicht auf die Idee kommen, älter zu werden und ein eigenes Leben führen zu wollen. Das haben wir schon ausprobiert und es hat nicht geklappt."

Nick Hornby - How to be good

Wenn man dazu noch tatsächlich auswandert, vereinfacht das die Sachlage nicht ungedingt.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Frauenversteher

Herr L. ist ein echter Frauen- pubertierende Mädchen-Versteher.
Und ich meine das durchaus positiv.

Ich bin es nämlich nicht.
Und zwar GAR nicht.

Wie soll man bitteschön seine pubertierende Tochter verstehen, wenn man sich damals im gleichen Zustand selbst nicht verstanden hat??

Eben.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Larousse glotzt.

Immer nur zu Hause outburnen ist auch keine Lösung.
Ich also heute den Magen in die Hand genommen und mit Herrn L. zum Mittagessen in die Hauskantine.
Und dann sitzt da diese Frau. Ich sehe sie an und weiss genau, ich kenne sie irgendwoher.
Scheiss Gedächtnis, wenn man's mal braucht ist es überall bloss nicht im Kopf.
Unsere Blicke treffen sich und ich lächle sie freundlich an. Man weiss ja nie. Is vielleicht ne Kundin? Sie lächelt freundlich zurück. Nee, keine Kundin.
Aber ich kenn sie doch!
Herrn L. zu fragen hilft auch nicht weiter.
Wieder treffen sich unsere Blicke, sie guckt etwas reserviert.
Stiere ich etwa?
Hm.
Aber ich KENN sie doch, Himmel, wer ist das noch?!

Na, und plötzlich weiss ich's wieder.
Ich hab sie diese Woche im Fernsehen gesehen.
Beim Zappen.
Und warum sollte Frau Nosbusch nicht auch mal in der Heimat weilen.

Larousse hat also mal wieder geglotzt.
Wie damals, als ich Roberto Blanco auf der Kö - aber das ist eine andere Geschichte.
Wie peinlich kann ich eigentlich noch werden...?

Montag, 12. Mai 2008

Problemzonen



Das Leben als Frau ist hart.

Doch doch, gebt's ruhig zu meine Lieben - hin und wieder wären wir gerne ein Mann.

Bei Übergang-Winter-zu-Frühjahr-zu-Sommer-Wetter zum Beispiel.
Wie jetzt gerade.
Wenn die Problemzonen mal wieder zu schmerzlich ins Auge stechen.

Problemzone Kleiderschrank zum Beispiel.
Draussen: 27°C.
Drinnen: nichts als grauschwarzbraune Klamotten, gänzlich ungeeignet für Strahlewetter. Das sieht sogar der Gatte. Also muss umsortiert werden.
Wie ich das hasse. Winter - weg. Sommer - her.
Ich wühle im Schrank. Und stosse auf einen verloren geglaubten braunen Rock. Freude ist gross - den könnte ich doch auch im Sommer tragen, und überhaupt, wo ich ihn grad erst wiedergefunden hab! Also wieder rein in den Schrank.
Weisse Blusen? Brauch man immer. Allsaions-Klamotte. Lass ich die andren 5 am besten gleich mit hängen, man weiss nie.
Und der gestreifte Blazer? Den kann man auch Sommer wie Winter.

Und da räumt und schiebt und quetscht frau hin und her, und der Schrank wird immer voller statt leerer. Während die Kisten mit den luftig-leichten Sommersonnensachen grimmig das Schauspiel beobachten und sich am liebsten für immer verschliessen würden, doch doch, das seh ich genau.

Aberwatsolz - wahrscheinlich fällt nächste Woche eh wieder Schnee...

Dienstag, 5. Februar 2008

Unterschied

Manche Frauen haben ja Frisur.
Schnitt und so.
Ich hab irgendwie nur... Haare.

Dienstag, 16. Oktober 2007

L'amour

"Die grosse Schwierigkeit bei der Liebe besteht darin, dass sie unabsichtlich eintritt. Wir verlieben uns in jemanden, der nicht zu uns passt oder der uns nicht liebt, und umgekehrt verspüren wir manchmal keine heisse Liebe bei jemandem, der sehr gut zu uns passen würde. Liebe ist unfreiwillig, darin liegt das ganze Problem. (...) Auch die Umstände der ersten Begegnung spielen eine Rolle; wir wissen alle, daß man sich leichter verliebt, wenn man schon von einer anderen Emotion durcheinander gebracht wurde, (ach so? Wissen wir das alle?) (...) denn jede starke emotionale Bewegung erhöht das Risiko, dass wir uns verlieben. (Risiko? Wieso Risiko? Und ich dachte, Verliebtsein wäre etwas Schönes? Tses...) Übrigens könnten wir auch über die Rolle der Musik bei der Geburt der Liebe sprechen (...) Wir verlieben uns (...) aber nicht in den Menschen, den wir zu lieben beschliessen, sondern, in jemanden, der uns im Innersten anrührt, und manchmal ist es genau die Person, in die wir uns auf keinen Fall verlieben sollten. (das nennt man dann wohl Arschkarte ziehen) (...) Bei Ehepaaren gibt es auch die umgekehrte Situation. mit den Jahren verschwindet die Liebe zwischen zwei Personen, die sich einst geliebt haben und nun nicht wissen, wie sie dieses Gefühl wiederbeleben sollen" (und die dann meist sehr viel Geld bei irgendwelchen Shrinks lassen mit der Hoffnung auf Erfolg)."

So einfach ist das also.

aus Hector und die Geheimnisse der Liebe

Dienstag, 25. September 2007

Apnoe


photo via www.niederelbe.de

Ausharren ist wie den Atem anhalten.
Für den Menschen an sich ungesund und nicht ratsam.
Jedoch manchmal unvermeidlich.
Man atmet tief ein und versucht, es nicht zu tun, das, was man doch so gerne täte und von dem man doch weiss, dass es unklug wäre, es tatsächlich zu tun. Und dann harrt man und harrt und harrt, und merkt, wie der Sauerstoff im Hirn immer weniger wird und wie Sternchen vor den Augen beginnen zu tanzen wie kleine Fruchtfliegen und man weiss, lange hält man es nicht mehr aus, das Ausharren.
Und dann, endlich, holt man Luft bis in den hintersten Winkel der Lungen.
Weil man sonst erstickt.

Freitag, 21. September 2007

Larousse macht Schluss

Nein, nicht mit dem Blog - wo denken Sie hin!
Schluss mit Trauerherzschmerzmidlifecrisiscontent, Krisen sind dazu da, gemeistert zu werden, und genau das wird sie machen, die gebeutelte Larousse.
Ich werde mir also Schuhe kaufen gehen, mir die Haare färben und die Möbel in der Wohung umstellen. Weiter werde ich eine Reise buchen nach Ganzweitweg und einen Doppelaxel-Trainingsplan aufstellen. Ohne Doppelaxel, versteht sich. Atmen muss schliesslich sein.
Das praktische an Krisen ist ja der Gewichtsverlust. Man muss gar nichts machen, die Kilos purzeln von allein und frau ist rank und schlank ehe sie sich's versieht.
Wußte ich's doch - zu irgendwas ist alles gut!

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Machen Sie, Madame,
nur keine falsche Bewegung. Aus eigener Erfahrung weiß...
Herr Wolf - 20. August, 22:40
Sehen Sie -
hab ich's mir doch gewusst! Herr L. hüpft hier...
larousse - 20. August, 21:57
Madame, ich hätte...
1.) Bei Radio Shack in den USA gibt es wunderbare Adapterstecker...
Karsten (anonym) - 20. August, 21:50
Was interessiert mich
meine Peinlichkeiten Geschwätz von gestern - wer...
larousse - 20. August, 21:42
Na dann.... *ggg*......
Na dann.... *ggg*... immer frei heraus.
Paulaline - 20. August, 11:32
Ooooch - das ist eigentlich...
Ooooch - das ist eigentlich nicht der Rede wert......
larousse - 20. August, 09:51
Durchschaut! (o;
Durchschaut! (o;
larousse - 20. August, 09:50
Nein.
So hat er es nicht gesag. Er hat gesagt: "Ist sowieso...
larousse - 20. August, 09:50

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