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Sonntag, 30. Juli 2006

Aus Liebe

Was man nicht alles aus Liebe tut. Aus Liebe schlage ich Herrn Larousse vor, ins Kino zu gehen. Aus EigenLiebe in "Fluch der Karibik 2". Aus NächstenLiebe lasse ich mich umstimmen. Zu “Dans la peau de Jacques Chirac". Einem zugegebenermassen stinklangweiligen humoristischen Film über das Leben dieses Mannes. Und finde mich wieder in einem mikroskopisch kleinen Kinosaal eines OffKinos. Wußte gar nicht, daß so kleine Säle überhaupt existieren. Finde mich also wieder als einzige Deutsche zwischen 12 Francophonen. Ausverkauft, der Saal. Und stelle beim Mich-Umblicken fest, daß ich den Altersschnitt um Jahrzehnte senke. Die Dame neben mir fächelt mir gefühlte -20°C kalte Luft zu. Im klimatisierten Mauseloch Kinosaal. *niest*
Nach 5 Stunden 96 Minuten ist der Film vorbei. Herr Larousse hat sich köstlich amüsiert. Und ich kenne jetzt Chiracs Leben. Hat sie doch was gebracht. Die Liebe.

after lunch

IMG_0032

Heute gab's Lamm. Mit Ajoli. Und Taboulé. Und Kartoffeln. Und vorher einen frischen Salat mit gebratenem Ziegenkäse im Speckmantel. Und nachher eine Siesta. Schließlich war ich gestern Laufen, 30 Minuten, durch den wunderbar frischen 100-Morgenwald. Ich habe Christopher Robbin begesucht.

à essayer

"Ich verstehe nicht, warum nicht mehr Menschen bisexuell werden. Es würde einem die Chancen auf eine Verabredung am Samstagabend verdoppeln."
Woodie Allen

Samstag, 29. Juli 2006

Was ist das?

So gesehen heute Morgen neben meiner Garage (wo es bitte auch bleiben soll):

what

Ein Knopf? Ein Punkt? Eine Spinne? Ich dachte immer, Spinnen besäßen 8 Beine? Ergo eine amputierte Spinne? Oder behindert?

Das Maß der Dinge

Kritisch blicke ich in den Spiegel.
Er ist Schuld.
Eindeutig.
Mit seinem Gerede von lang und kurz.
Hm.
Vielleicht, wenn ich hinten ein bißchen... nein, dran ziehen bringt auch nichts.
Und ich hatte noch gesagt "Nur die Spitzen, bitte!"
Beim Friseur gelten halt andere Maßstäbe, dort gilt das Gesetz des Stärkeren, und das ist eindeutig die Friseuse.
Daß England und die USA andere Maßeinheiten benutzen, ist mir egal bekannt, damit kann ich umgehen - aber wieso bitteschön auch der gemeine mitteleuropäische Friseur? In der Schule wurde mir beigebracht: 1 cm = 1 cm, daran läßt sich nicht rütteln - außer bei diesen HalsHaarabschneidern, wo ein Larouss'scher Zentimeter plötzlich in die Länge schießt - im Schnitt beträgt das Verhältnis vom natürlichen zum Friseusen-Zentimeter 1 zu 3. In ganz schlimmen Fällen 1 zu 5, aber dagegen bin ich gerichtlich vorgegangen.
Selbst das Zeigen mit den Fingern "Bitte soooooo *Finger-1cm-auseinander-halt* viel ab" bringt nicht das gewünschte Ergebnis.
Kalhgeschoren und mich mit Zeitungen vor Blicken schützend verlasse ich den Laden. Geschändet. Da helfen auch Herrn Larousse's Beteuerungen nichts: " Ehrlich, Frauen mit so kurzen Haaren haben so was , äh... Interessantes!"
Der einzig gute Coiffeur, den ich je hatte, hat mir einen schweren Nacken bescheinigt. Vielen Dank an dieser Stelle, Klaus. Vielleicht liegt's ja daran. Schwere Nacken werden bestraft, mit Rauhaardackelkurzhaarschnitt.
Vivaldi Wie Waldi.
Wuff.

Donnerstag, 27. Juli 2006

I want your sex

Er kann's halt nicht lassen, unser Georg, is ja auch spannend, zugegeben, so im Wald und im Dunkeln, aber dann soll er doch bitte darauf achten, daß nicht Hinz und Kunz mit der Ixus daneben steht und eine Foto-Porn-Love-Story draus macht. Wird ja auch irgendwie langweilig, so auf die Dauer. Auch wenn im Talent bescheinigt wird.
Im Herbst hab ich ein Date mit ihm. Und werde ihm mal ein paar Tipps geben wie man NICHT erwischt wird ihn ein bißchen maßregeln. Armer Kerl. Wahrscheinlich überlegt er sich jetzt schon ein Storyboard für sein nächstes Video. Mit viel Grün drumrum. Natural.
Übrigens: meinen ersten und bisher einzigen Besuch in Englands Hauptstadt habe ich neben Hampstead Heath verbracht. Hätt ich wohl besser mal die Augen aufgehalten...

Mittwoch, 26. Juli 2006

Isch Ausländärr

Das Leben mit einem für die deutsche Sprache zu faulen anderssprachigen Menschen bringt es zwangsläufig mit sich, daß man selbst ständig in der ein oder anderen fremden Sprachen parliert, will man die eheliche Kommunikation nicht vollends zum Schweigen bringen.
Mit dem dramatischen Resultat, daß die eigene Sprache langsam aber sicher in einem entlegenen Eckchen des Großhirns verkümmert. Arme, schöne Worte!
Kommt es dann zu einem jener seltenen Momente, in denen man sich freudig erregt in der Gegenwart ebenfalls deutschsprachiger Menschen wiederfindet - wie ungemein sympathisch das doch sein kann, auch wenn man im Normalfall wahrscheinlich niemals ein Wort mit dieser Personen gewechselt hätte - stellt man mit Schrecken fest: Sie ist weg! Die Sprache ist weg, pfutsch, byebybe, au revoir! Was bisher oft und gerne spielerisch benutzt wurde, liegt jetzt vertrocknet in der Ecke und ist beleidigt, weil es seit Monaten nicht mehr korrekt verwendet wurde! Deutsch ist sauer. Im Schweigestreik. German language's day off. Die Muttersprache läßt sich nämlich nicht einfach mal eben an und ausschalten wie's ihrer Besitzerin gerade paßt, pah!
Und so entstehen Wortgebilde, für die ich mich schäme, die aber so aus meinem Mund purzeln, ohne Vorwarnung, obwohl ich doch meine, sie richtig gedacht zu haben!
Worte wie
- Bügersteigleute
- Bedienerin
oder
- Tretbodenboot.
Ohne daß ich sie in irgendeiner Weise selbständig korrigieren könnte.
Meine bislang schlimmste Schöpfung:
"Da komm ich auch nicht weit weg von her"
Nach diesem Satz habe ich mein Deutsch 14 Tage komplett boykottiert. Mich so im Stich zu lassen. Und das als LK-lerin.
Zum Glück kann man beim bloggen vor Veröffentlichung verbessern... und bitte, korrigiert mich, sollte ich hier auch solch seltsame Wortgebilde verewigen!

Flashback

Als uns die Frau im Restaurant begrüßt, meine ich, sie zu kennen, kann sie aber keinem Ort und keiner Zeit zuordnen. Eine ehemals sicher ausgesprochen attraktive Blondine in den 60ern, lustige, kurze Haare, etwas zu sehr geschminkt, etwas zu sehr gebräunt, das Dekollete hat die Dauerbebräunung über die Jahre hinweg nicht verkraftet, sehr blaue, freundliche Augen, die mich mustern. Sie führt uns an einen Tisch im Garten und nimmt die Bestellung unserer Getränke auf.
Sie fragt, ob wir uns nicht kennen. Ich bejahe, gestehe aber, mich nicht zu erinnern, woher.
Sei nennt den Nemen eines Restaurants.
Und die Vergangenheit schlägt über mir zusammen.
Es war das Lieblingsrestaurant des Mannes, dem ich ins Ausland gefolgt bin. Ich hatte es nach all den Jahren völlig vergessen, verdrängt. Wie viele andere Momente dieser Beziehung.
Der Besitzer war ein guter Freund von Niko. Ein Film läuft vor mir ab - durchfeierte Nächte, laue Sommerabende, der Abend im Garten, an dem man mir Poppers unter die Nase hielt, der Moment, als ich verstand, wozu Niko sich ständig auf Toiletten einschloss.
Ein exzessives Leben neben einem exzessiven Menschen. Neben, nicht mit. Niko konnte sein Leben nicht teilen, dazu war es zu kompliziert. Er selbst war schon zwei Menschen. Zwei Jahre extremer Höhen und noch extremerer Tiefen. Aus denen ich nur mit enormer Kraftanstrengung wieder herauskam.
Ein bißchen Melancholie kommt auf, angesichts der großen Freiheit die ich damals hatte, alles war möglich, wir kannten keine Verantwortung für irgendetwas, ausser für uns. Oder besser: ich für mich. Um Rückblick sieht man immer nur das Positive. Das Negative verblaßt auf merkwürde Weise immer stärker im Lauf der Jahre.
Niko ist seit 7 Jahren tot. Er hat sich zu Tode amüsiert, sich immer maßlos aus dem grossen Sack des Lebens bedient und dabei alles verloren.
Ein seltsames Gefühl, so in die Vergangenheit geschleudert zu werden.
Und ich sitze hier und bin froh, in der Gegenwart und der Zukunft zu leben.

Dienstag, 25. Juli 2006

hilfe, ich schmilze!

pic5

Ich fühle mich wie bin die böse Hexe des Westens.
Ich schmilze.
Und das ganz ohne Wasser.

Und wußten Sie schon:
"Immer wieder tauchen Gerüchte um eine angebliche Synchronizität des Films mit dem Album "Dark Side of the Moon" der britischen Rockgruppe "Pink Floyd" auf. Eine Reihe von Musikfans behaupten, dass bei einem parallelen Abspielen der CD und des Films die Musik von Pink Floyd die visuellen Eindrücke des Films gelegentlich sehr deutlich wiedergeben. So sei beispielsweise ein Fahrradklingeln auf dem Pink Floyd-Album in genau dem Moment zu hören, in dem im Film ein Fahrrad vorbei fährt. Und Pink Floyd singt über den Sturz in einen Abgrund, wenn im Film Dorothy auf einem Zaun balanciere. Die Gruppe hat sich allerdings nie zu dieser Vermutung geäußert."

Zum Überprüfen dieser These ist es aber einfach zu heiß.
*schmilzt unter ihrem schwarzen Umhang zu einer stinkenden Lache*

Ein Schritt vor und zwei zurück

was ist besser - von vorn oder von hinten? Egal, auf jeden Fall sollte man dies hier in der Realität schneller und besser können als ich mindestens genausogut können wie ich!

Trackmüll


So, seht Euch doch bitte mal die Trackbacks hierzu an - Hallo? Wer bin ich denn, daß ich soviel einschlägige Aufmerksamkeit bekomme? Kann man sich vor sowas irgendwie schützen? Ich möchte bitte nicht zugemüllt werden!

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