Vibesbild3

Montag, 21. Dezember 2009

Aluschnittchen

Es gibt wohl kaum etwas Erniedrigenderes als mit Aluschnittchen in den Haaren seinem Spiegelbild gegenüberzusitzen.
Hm.
Ausser jetzt vielleicht der gynäkologische Eingriff in der Klinik, bei der der zur Rasur abkommandierte Ziwi sich als ehemaliger Klassenkamerad entpuppt.
Aber das ist Gott sei Dank Geschichte.
Die Alufahnen hingegen sind verdammt aktuell.

Wochenende

Worte sind grad alle, deshalb heute nur Taten Bilder.

Xmas decoration
Xmas decoration
Schneestuhl
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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Done-Liste

Sonntag:
Chorkonzertbesuch. Neidisch auf die Zippe Sängerin gestarrt, die meinen Platz eingenommen hat. Selber Schuld.
Also ich.
Anschliessend mitgefeiert, trotz Nichtteilnahme am Konzert.
Mitgesangen, mitgehangen.
Um 3 Uhr morgens mit zu Grace Jones getanzt.
Zu Hause versucht Schuhe vor der Wohnungstür ausgezogen und auf dem Sofa geschlafen.
Freude empfunden, nie ein Nudelholz gekauft zu haben.

Montag:
Felidae-Tag.

Dienstag:
Larousse am Spiess. Ein Fuss mit 15 quälenden Akupunkturnadeln hat etwas von einem Käse-Igel.
Bloss blasser.

Mittwoch:
Date mit der Gastgeberin von Sonntag. Von 12 bis 4 abgelästertlacht und die Welt verbessert.

Donnerstag:
Festgestellt, dass die Welt die Besserung verweigert.
Weiter festgestellt: mir egal.

Es geht bergauf, Folks!

Beschäftigtes

So.
Sie fragen sich vielleicht was Frau Larousse gerade so treibt, da sie ja offensichtlich viel zu beschäftigt ist, um ihr Blog mit Nahrhaftem zu versorgen.
Wissen Sie - ich habe mich entschlossen, im Moment nur das zu tun, was mir gut tut.
Nach mehr als einem Jahr vollgestopft mit Dingen, die mir definitiv NICHT gut getan haben.
Nicht, dass mir das Blog nicht gut täte.
Ganz im Gegenteil.
Es steht nur gerade nicht auf Platz eins der Dinge, die ich nachholen muss.
Da stehen eher so Dinge wie soziale Kontakte pflegen.
Zum Beispiel.
Also in echt.
Mit Fleisch und Blut und so.
Ob das nun jedem einzelnen der sich in der larouss'schen Umlaufbahn befindlichen Monde gefällt, ist eine andere Sache, obwohl ich ja eine Verfechterin der These bin, solange es MIR gut geht, geht es auch den mich Umkreisenden gut.
Jedenfalls den meisten.
Und denen, denen ich nicht gut tue, wenn ich mir Gutes tue - nun ja, die sind dann vielleicht irgendwie Fehl am Platze.
Wir werden sehen.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Listig

"Schreiben Sie das alles doch einfach mal auf" sagt die Dame zu mir "machen Sie eine Ist und eine Soll-Liste. Wo bin ich, und wo möchte ich sein. Sie werden sehen dann wird einiges gleich viel klarer!"
Aha.
Eine Liste.
Schreiben also.
Soweit klar.
Das Problem nur ist - oder soll? - dass ich jedesmal, wenn ich einen Stift - denn mit traditionellen Stiften und dem guten, alten, geduldigen Papier lassen sich solche Listen eindeutig besser schreiben als mit Maus und Tastatur, sowas muss man fühlen - also das Problem ist, dass mir meine Soll-Liste jedesmal entgleitet, wenn ich sie anfangen will.

Im Soll-Bereich gleite ich jedesmal in die Vergangenheit ab, was ja nicht der Sinn einer Soll-Liste sein soll, kann oder ist, denn Vergangenes ist Vergangenes ist Vergangenes.
Also sitze ich rum und grüble über realisierbare Soll-Zustände und bin höchst erstaunt, wie schwer es mir fällt, mir, die ich immer dachte, ich wüsste, was ich sollte wollte.

Hm.

Und genau daher weht wohl der Hase.

Freitag, 11. Dezember 2009

Plopp!



Und - gemerkt? Der Korken ist raus!
Wurde ja auch Zeit, tses..!

Alle Jahre und so



Übrigens steht heute Abend das erste aller büro-kratischen Xmas-Feste 2009 auf dem Speiseplan.
Mit Herrn L's Firma.
Irgendwie blöd, dass die Fluktuation seiner Firma seit Jahren sehr gering ist.
Sonst könnte frau sich mal auf eine Änderung des Programmes freuen.
Aber so werde ich wohl wie gewohnt neben dem palästinensischen Gatten der in Deutschland wohnenden Französin sitzen.
Sie ist ja eher schweigsam. Was wohl in direktem kausalen Zusammenhang mit seiner Redseeligkeit steht.
Schwer, hin und wieder ein Wort zu platzieren.
Selbst für mich.
Nicht, dass es nicht interessant wäre, was der Gute zu erzählen hat.
Es ist nur, nun sagen wir... heikel. Wenn er von seiner Familie erzählt, die noch immer in Palästina sitzt. Öhm - Palästina? Sehen Sie - es ist heikel.

Oh, nein, es gibt einen neuen Protagonisten, wie konnte ich es vergessen - seit einem knappen Jahr nennt die Firma einen jungen Franzosen ihr eigen!
Der mit Freudentränen in den Augen ankündigte, dass er wohl heute Abend zum ersten mal überhaupt in ein luxemburgisches Etablissement eintreten darf!
Bisher hat er keine Türkontrolle geschafft - und das, wo Türkontrollen hier seit den 50er Jahren abgeschafft sind.
Wenn ich es recht überlege - es könnte doch tatsächlich noch ein netter interessanter lustiger Abend werden.
Seien Sie gespannt - ich bin es jedenfalls!

up and away

Larousse hat die Faxen dicke und braucht mal Tapetenwechsel.
Und was macht man in so einem Fall?
Richtig, man ruft die beste Freundin von allen an, um mit ihr Tapetenwechsel zu planen.
Plan A ist Meer. Belgische Küste. Oder auch Holland, egal, Hauptsache Wasser und Wind und kalt und was zum Um-die-Nase-wehen-lassen.
Larousse stürzt sich also in die Fluten des www und googelt sich nen Wolf. Leider sind wir etwas spät dran, um für den grossen Knall ins Vor-Vor-Untergangs-Jahr 2010 noch Plätze in der ersten Reihe zu bekommen, und sowieso stellt sich bald heraus, dass die beste Freundin von allen unter Bergen von - Achtung, jetzt komt das A-Wort - ARBEIT den Ausgang nicht findet, um mit Larousse rechtzeitig zum Tapetenwechsel strammzustehen, aber nichtsdestotrotz bin ich fündig geworden, wenn auch nur wortschatzmässig.
Und diese kleinen Schätzchen will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

schlaefrig
Ausflug

OK, das Ganze ist jetzt etwas überdimensioniert, aber so können auch Leser in meinem Alter das stört keinen grossen Geist.
Es scheint als hätte ich den Unterhaltungwert von Münzwaschautomaten bisher sträflichst unterschätzt. Schande über mich.
So eine verdient auch kein Meer.
Aber man lernt ja nie aus.
Schläfrige Betten hingegen kämen meinem momentanen Zustand sehr entgegen, ob jetzt ein, zwei- oder dreischläfrig ist dann nur eine Frage der... Organisation.

Übrigens tritt jetzt Plan B in Kraft.
Also am 3. Januar.
Wünschen Sie mir Sonne!

Rien ne va plus

Na toll.
Jetzt will auch noch g**glemail nicht mehr mit mir Spielen.
Sonst noch irgendwelche A*schkarten zu verteilen?
Sie kennen ja meine Adresse...

Malade

Ach, wissen Sie - Krankheit ist dann ja irgendwie auch keine Lösung.
Ich habe das die letzten 10 Tage getestet, und es ist einfach... unlustig.
Bei der Depression angefangen - schliesslich habe ich in diesem Bereich bereits Erfahrungswerte aufzuweisen - über einen wirklich fiesen Herpes am Mund bis zur ausgewachsenen Bronchitis - alles nicht empfehlenswert.
Es senkt die Stimmung (sofern dies überhaupt noch möglich ist), trägt durch ein grauenhaftes Erscheinungbild nicht gerade zur Stärkung des Ego bei, und das ständige Husten macht zwischenmenschliche Kommunikation geradezu unmöglich.

Aus diesem Grunde habe ich in Nachtarbeit (irgendwie muss man die Schlaflosigkeit einfach auch mal positiv nutzen) meinen höchstpersönlichen Plan B erstellt:
WEIHNACHTSMARKT!

Warum?
Naja, erstens ist gerade praktischerweise genau JETZT die Zeit dazu.
Und dann glaube ich persönlich ja an die die Kraft der Natur.
Gewürze und so.
Nelken, also Gewürz-, Zimt, ein bisschen Zitrus, Zucker, und natürlich Wein.
Alles Natur.
Und Alkohol soll ja desinfizierende Wirkung haben.
Morgen wird der Selbsttest gestartet.

Nicht billig bei 2 Euronen 50 den Becher, stimmt, aber schliesslich geht es hier um meine Gesundheit. Und den Dienst an der Wissenschaft. Die erste und einzige original und direkt dokumentierte Glühweinantidepressionskur der Welt.
Stay tuned!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Von Bienen und Blumen



Es war einmal eine kleine Biene.
Sie lebte in einem wunderschönen Land voller bunter, duftender Blumen und flog tagein tagaus zwischen ihnen herum, spielte mit ihren Freunden, sammelte Nektar und genoss das Leben.

Eines Tages wurde es der Biene zu langweilig, zwischen all den wunderschönen bunten und duftenden Blumen mit ihren Freunden zu spielen und sie entschloss sich, in die grosse weite Welt auszuziehen und Abenteuer zu erleben. Die Biene packte ihren Bienenkoffer und flog los.

In der grossen weiten Welt angekommen war sie ganz aufgeregt, denn dort summten die Bienen anders und die Blumen dufteten anders und auch der Nektar schmeckte nicht wie bei ihr daheim, er schien süsser und aromatischer als alles, was sie bisher gekostet hatte. Die Biene beschloss, in der grossen weiten Welt zu bleiben und von nun an dort ihren Nektar zu sammeln und mit ihren neuen Freunden zu spielen.

In dieser grossen weiten Welt lebten viele Bienen, die von anderswo hergekommen waren, um Abenteuer zu erleben, und es war aufregend und spannend für die kleine Biene, so viel Neues und Unbekanntes zu entdecken. Mit der Zeit aber stellte die Biene fest, dass all ihre neuen Freunde nach und nach wieder zurückgeflogen waren, in ihre Bienennester, und plötzlich war sie ganz alleine. Sie hatte es versäumt, über all dem Nektarsammeln und Larven grossziehen neue Freunde zu suchen und wurde sehr traurig.

Am liebsten wäre die Biene auch zurückgeflogen, zu ihren alten Freunden und ihrem Heimatnest, aber dazu waren ihre Flügel inzwischen zu klein und zu schwach. Sie kam immer nur so weit, dass sie Ihr Heimatnest von Weitem sehen konnte und ihre Freunde winken und rufen. Dann musste sie umdrehen und sich schnell auf einer Blume ausruhen, um nicht abzustürzen.

Eines Tages flog eine Hornisse vorbei und sah die arme traurige Biene auf einer Blume weinen. Sie sagte:"Hey, kleines Bienchen, Du musst doch nicht weinen! Komm mit mir, bei uns kannst lernen, wie man schneller und weiter fliegt als jedes andere Insekt!"

Die Biene war ganz aufgeregt und folgt der Hornisse in der Hoffnung, so vielleicht doch eines Tages wieder nach Hause zu gelangen. Sie hatte keinen Zweifel daran, so fliegen zu können wie die Hornissen. Die Hornisse schenkte der Biene ein Paar sehr grosse Flügel, viel grösser und schwerer als ihre eigenen, und versprach ihr, sie im Fliegen zu unterrichten. Die Biene bekam Flugstützen und durfte üben, alleine zu fliegen, mit diesen neuen, grossen Flügeln, und freute sich sehr.

Nach einiger Zeit aber stellte sie fest, dass es schier unmöglich war, mit diesen grossen Flügeln zu fliegen, mal sassen sie zu locker, dann wieder zu fest, und weit und breit zeigte sich niemand, der ihr das Fliegen mit diesen neuen Flügeln beizubringen bereit war.
"Da musst Du mit kleineren anfangen!" wurde ihr gesagt. Doch wenn sie kleinere haben wollte, hiess es "Nee, wenn Du mal die grossen hast, kriegst Du keine kleineren mehr, jetzt musst Du halt selber gucken wie es geht!" Also biss sie die Bienenzähne zusammen und übte und übte bis sie nicht mehr konnte. Niemand war da, der ihr erklären wollte, wie man die Flügel benutzte, und eines Tages wurden ihr einfach die Flügelstützen abgenommen und gesagt, sie müsse nun allein fliegen können, schliesslich habe sie genug Zeit gehabt, zum Üben.

Da unsere Biene eine harte war und so schnell nicht aufgab, versuchte sie wieder und wieder, mit diesen viel zu schweren Flügeln zu fliegen, bis sie eines Tages die Kräfte verliessen und sie hinab auf den Boden fiel. Dort lag sie auf dem Rücken, sah all die Hornissen mit ihren grossen Flügeln umherbrummen und fing an zu weinen.
Sie schnallte sich die Flügel ab und begann, den weiten Weg nach Hause zu Fuss zu gegen.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wandert sie noch heute.


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