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And the looser is...



Also, eigentlich müsste Larousse ja vorarbeiten, weil sie mit dem Nacharbeiten während des Normalarbeitens gestern nicht fertig geworden ist.

Da sie aber Zeit schinden möchte ihren müden Geist dazu zu überreden nicht imstande ist, berichtet sie der Leserschaft lieber über die neuesten Ereignisse in Laroussenhausen.

Die Familie trägt Trauer.
Nicht nur, dass Kind n°1 im Juniorhallenfussballturnierfinale 6ster geworden ist - bei 6 teilnehmenden Mannschaften ist das immerhin ein nicht zu verachtender letzter Platz - nein, wurde er auch noch angeschnauzt, vom Trainer himself, und das zu höchstunrechts, lag armes Kind doch die gesamte Woche darnieder und litt vor sich hin, um am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrühe seine Familie zum Tag aller Tage zu führen.
Der Trainer - seinerseits jegliche nicht auf dem Hallenspielfeld zu verbringende Minute im Freien nutzend, die sportliche Zigarette stets beispielshaft im Mundwinkel und ein Gläschen der Deshydrierung entgegenwirkendes Hopfengerbräu in der Linken - brachte einfach kein Verständnis dafür auf, dass das Kind nach 45 Minuten Einsatz auf dem Zahnfleisch ging.
Larousse wiederum brachte im Anschluss kein Verständnis dafür auf, dass für besagten Trainer das Kind n°2 dringend in der Mannschaft bleiben muss, da ohne das Kind nichts zu retten sei.
Weiter brachte Larousse kein Verständnis für ihre anwesende Masainlo auf, welche Salzsäulengleich auf der Tribüne stand, während me myself and I uns beim Anfeuern die Lunge aus dem Leib schrien.
Macht halt alles mit Leidenschaft, die Gute.
Wenn Sie mich fragen - es ist gar nichts des Kindes Schuld, dass sie verloren haben.
Es lag ganz klar am Manko des Zuschauereinsatzes.
Chaot35 - 1. Februar, 18:34

na dann sollte es für die kinder zum abendessen ein tröst-süppchen geben. im gegensatz zum jungendfussball hier im gelobten land hört sich das aber alles sehr zivilisiert an. hier hauen sich die vom alkohohl enthemmten väter gegenseitig bei solchen turnieren die köppe ein.....

Karsten (Gast) - 1. Februar, 19:10

Ich finde es traurig,

wenn Leistungsdruck und Erfolge im Vordergrund stehen. Nach 2 Monaten (!) grosselterlicher Praesenz in unserer Hoehle ist in mir die Erkenntnis gediehen, dass das scheinbar ein Generationenproblem ist. Ich bin stolz auf meinen Grossen, wenn er mit seinen 20 Monaten den Teller allein leerloeffelt...auch wenn dabei etwa die Haelfte unten landet. Andere plaedieren da fuer mehr Erziehung.

Lassen Sie sich nicht aergern, Madame. Der Trainer geht nach Hause verhaut seine Alte isst mit seiner Gattin zu abend und hat danach wahrscheinlich bis zum naechsten Training nix mehr zu tun. Unsereins dagegen hat die liebe Brut 24/7 an der Backe...und (geben sie es ruhig zu) 'ne Menge Spass dabei.

duftbaeumchen (Gast) - 2. Februar, 15:51

Trotz des Leides, welches Sie derzeit ertragen, und welches einem dunklen Netz der Wehmut gleichend über dem Eintrag schwebt, möchte ich Ihnen zurufen: Hochachtung vor Ihrer geschliffenen Ausdrucksweise und dem filigranen Umgang mit dem Genitiv. Das sieht man heute nur noch selten.

(Und nebenbei bemerkt: Es war selbstverständlich weder des Kindes noch der Zuschauerschaft Schuld. Ich würde mir die Schiedsrichter und deren soziales Umfeld mal genauer anschauen. Da lässt sich bestimmt die eine oder andere Unregelmäßigkeit ausmachen.)

Balver - 3. Februar, 09:15

Frankreich rulez

Die Franzmänner machen es uns mal wieder vor. So geht Team(kampf)geist ;-) Gratulation!

creezy (Gast) - 3. Februar, 21:23

Sagen Sie bitte Ihren Kindern – vor allem dem einen – dass ich sehr stolz auf sie bin unbekannterweise und dass zum Gewinnen dummerweise eben auch verlieren gehört. Aber nur weil man einmal verliert, heißt es nicht, dass man es beim nächsten Mal wieder tun wird.

Sagen Sie bitte der Salzsäule ein verächtliches: Pah! von mir!

Sagem Sie Mme. Larrousse: Gute Brut! von mir! Und Arbeit ist eh nur für die ganz Verrückten. Leider habe ich beim Lotto gepasst diesen Jackpot, aber der Pool kommt – ich arbeite daran.

Ansonsten: Pah! Pah! Doppel Pah!

Jupp (Gast) - 5. Februar, 10:50

Es ist schön zu hören, dass Sie ihre Kinder noch anfeuern dürfen. Ich habe in meinem Freundeskreis auch einige kleinere Mitbürger, die gerne Fußball spielen und die Eltern sind natürlich auch immer mit dabei. Aber sie wurden beim letzten oder vorletzten Spiel das weiß ich nicht mehr so genau ausgebremst. Sie durften die Kids nicht anfeuern, weil die gegnerische Mannschaft da was dagegen hatte. Da gabs richtig Ärger. Allerdings finde ich es nicht gut, wenn der Trainer keine Rücksicht auf die Kinder nimmt.

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