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Montag, 3. Juli 2006

Larousse will auch

Wie bsc hadere auch ich seit Freitag mit mir, ob oder ob nicht, mit dem Unterschied, daß ich mich im Gegensatz zu ihr noch immer nicht entschieden habe. Soll ich mich outen? Soll ich es tatsächlich wagen und meine bisher verschämt neben dem Fernseher aufgestellte Mini-Deutschland-Flagge ins Autofenster quetschen? Der Unterschied liegt im Detail, da ich mich hier in L-burg nicht als Deutsche unter Deutschen outen sondern Angriffsfläche für hunderte anderer Nationalitäten darbieten würde, sollte ich mich tatsächlich dazu durchringen, UNSERE (wie sich das schon anhört!) Farben in irgendeiner Form an meinem Auto/Körper/woauchimmer sichtbar zu machen. Bisher habe ich hier sage und schreibe 5 (FÜNF) Autos mit deutschen Fahnen o.ä. gezählt. Deutschsein ist uncool, es zu zeigen so, als würde man mit weißen Socken in Sandalen auf die Saturdaynight-Piste gehen. Aber wie schön, es flüstert und raunt durch die Menge, daß 2006 daran rüttelt und ich evtl vielleicht sogar als coole Deutsche am Dienstagabend hupend und feiernd durch die Stadt fahren kann. Mit den 5 andern Bekennenden. So habe ich es wenigstens meiner Tochter versprochen.


EDIT 14:57
Da wird mir bewußt: ich habe doch tatsächlich Heimweh!

lazy sunday oder Larousse übernimmt das Ruder

chiny

Belgien hat nicht nur zwei Königinnen sondern außerdem ganz entzückende Orte und Ecken, in denen man wunderbar seinen Sonntag verbringen kann. Zumal wenn man so erholungsbedürftig ist wie Larousse nach 2 durchfeierten, crémantgetränkten Nächten, und sich nun gerne auf den faulen Rücken legen würde (sonst bleibt das Gesicht so unansehnlich blaugrau) um die Sonne zu genießen. Und um zu bräunen.

Ich lege mich also hin und lasse mich bestrahlen, bis nach genau 2 Minuten Kind n°1 die entsetzliche hervorragende Idee hat, ein Kajak zu mieten und damit das vor uns plätschernde Flüßchen hinunterzudümplen. Mein schüchterner Vorschlag, dies doch einfach ohne mich zu machen, wird mit den Worten "das haben wir die letzten 3 Wochen IM-MER!" weggewischt und erzeugt zudem einen Hauch von schlechtem Gewissen. Schnell hauche ich diesen aus und befehle meinem alkoholgebeutelten Körper, hinter den dreien herzutrotten. Da in dieser meiner Familie gegen meinen Willen Demokratie herrscht, muß ich mich wohl oder übel dem Willen der Masse beugen.
Nach 20 endlosen Minuten der Diskussion - "Mama, ich will aber nicht mit Dir" - "Ich aber auch nicht, ich will mit Papa" - sind die Plätze verteilt und wir stechen in See. Oder besser in Fluß. Oder Flüßchen. Wassertiefe ca. 15 cm.
Anscheinend hat das samstagabendliche Büffet den Schwerpunkt meines Körpers verändert, denn bereits nach 10 m hängen wir fest. Auf Grund gelaufen. Wie peinlich. Geheule von dem mir zugeteilten Kind n°2 verbunden mit hysterischem "Ich wollte ja sowieso viel lieber mit Papa"-Geschrei, hektisches Gerudere meinerseits, schließlich befreie ich uns dank übermenschlicher Anstrengung aus der unangenehmen Situation, am Ufer bilden sich bereits erste Menschentrauben, denen ich versuche, meinen Hinterkopf zuzuwenden, man weiß ja nie, ob nicht Bekannte zugegen sind.
200 m flußabwärts erwartet uns der nächste Schreck: ein Wasserfall brodelt uns entgegen. Ach Du dicke Qualle, das meinte der nette Herr am Ufer wohl mit "Na, da haben sie sich aber was vorgenommen!"? Egal, Augen zu und durch, Kind n° 2 schreit (mal wieder? Immer noch?) und wird stürzen gefühlte 3 m in die Tiefe. Ich drehe mich um und finde, von hinten sieht das ganze eher nach 30 cm aus. Hm.
Dann geht's, begleitet von blaugrün schillernden Libellen, durch wunderschöne Landschaften, das Flüßchen ist algenbewachsen, wobei auf deren die Wasseroberfläche durchdringenden Enden weiße Blumen sprießen, und sich paarende Käfer umbrummen uns den Weg nach unten. Härrlisch, pittoresque, what a wonderful world!!
Alles in allem eine wunderbare Idee! Einzig wurde mir verheimlicht, daß das Ganze ca. 3 Stunden dauert, bis man ins Ziel einschippern kann. In denen man rudert. Und rudert. Und rudert.
Und heute sitze ich im Büro und versuche, meinen sportgebeutelten Oberkörper möglichst NICHT zu bewegen, ganz zu schweigen von den schmerzenden, rudergeplagten Händen, die mir das Schreiben dieser Zeilen zur Qual machen...

Samstag, 1. Juli 2006

The day after - part I



Ich danke von Herzen für alle gecrossten Finger und sonstigen Körperteile! Es hat tatsächlich geholfen, ich bin weder von der Bühne gefallen, noch ist sonst etwas wirklich Dramatisches passiert, abgesehen vielleicht von meiner aufgeplatzten Oberlippe, die darauf zurückzuführen ist, daß meine geliebte Sangeskollegin Fräulein W. während des anschließenden Empfangs die Aufmerksamkeit des monegassischen Prinzen auf sich ziehen wollte. Mit dem Resultat, daß meine Bluse champagnergetränkt und ich entstellt war. Geguckt hat Albert trotzdem nicht. Glam: Haakon KANNTE Deine URL schon hab ich leider nur von weitem gesehen. Netter Kerl!
To be continued...

EDIT: and the Grand-Duchess was all in white - just gorgeos!!

Donnerstag, 29. Juni 2006

The day before

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Kinders nee, ich sag's Euch - singt bloß NIE bei Könichs! Ist das ein Act, bis die mal zu Potte kommen! Und dann steht man da wie Wilhelminchen stundenlang im Dunkeln hinter der Bühne und hört den andern Protagonisten bei ihrer Performance zu, während man immer stärker bezweifelt, ob man das Briefing auch tatsächlich richtig verstanden hat. Hatte die Grand-Duchesse nicht was von lebenslustig gesagt? Bloß nicht zu theatralisch, gar tragend? Und was fideln die andern Gigs da vor sich hin? Nach Mozart klingt das definitif nicht. Cotemporary suicide music würde ich es nennen.

Also weiter sitzen und warten. Im Dunkeln, wir ham ja Zeit. Die Pianistin wird aufgefordert, ein paar Takte des ersten georderten Liedes zu spielen. Im Dunkeln. Total darkness. Obwohl ein bekannter blinder Musiker den Schlußsong geschrieben und performt hat, ist das noch lange kein Grund, die arme Pianistin in völliger Dunkelheit Mozart spielen zu lassen. Sie kann gerade mal die Kopfbewegungen des farbigen Komponisten nachahmen - daran, den Flügel sachgemäß zu bedienen, ist gar nicht zu denken. Also wackelt sie andächtig vor sich hin, während der Chor in völliger Stille nervös auf der Schwebebühne mitsamt Flügel und Pianistin nach vorne Richtung imaginäres Publikum buchsiert wird, nicht ohne ein panisches "HUUUCH" auszustoßen. Allgemeines Gewackel. Schließlich hat uns niemand ein JETZT ins Ohr gesäuselt, als das Podest sich ruckartig vorwärts bewegt.

So. Jetzt wäre es eigentlich Zeit, daß die Pianistin zu spielen anfängt. Bloß sieht sie die Chorleiterin nicht. Und fängt darum an, unkoordiniert immer dasselbe Gedudel abzuleiern. Muß wohl an der Nervosität liegen, normalerweise ist sie gar nicht so schlecht.

Unser Einsatz. Wir stimmen völlig uneingesungen den einstudierten Mozart-Kanon an. Ich sehe Speichelfetzen über die Köpfe der ersten Reihe fliegen. That's entertainement, that's life, grandios. Die Techniker kröseln völlig unbeeindruckt an ihren Geräten bis der Song vorbei ist. Stille. War das jetzt schlecht? Oder gar katastrophal?

Ach nee, is ja nur Probe, I forgot, böse Larousse. Ist es mal wieder mit mir durchgegangen. Irgendjemand schiebt mir einen schlechten Laserdruck mit lauter Namen in die Hand. Hä? Ach, Bulgarien's Ex-Könichs kommen auch? Und Herr Winkel, Haakon gibt sich die Ehre und läßt mir einen Funken Hoffnung, ihm morgen Abend Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Und Beatrix. Und Princess Anne. Und Albert. Nein, Caroline kann leider nicht, sie muß auf unsern Landsmann E.-A. (sprich Ie-Äi) aufpassen. Wegen weil der Leberprobleme. Ich frage mich, wen ich lieber im Publikum hätte, Haakon oder MC, doch in dem Moment kommt schon unser aller Desiree N. auf die Bühne und faked eine Moderation. Boh, die Frau ist total nett! Und total natürlich! Wenn auch viel kleiner als ich sie mir vorgestellt hatte. Und dünner. Is wohl ihr Ex Schuld, jetzt komm ich doch beim besten Willen nicht auf den Namen, mein Gott, mein letzter Arztbesuch mit Gala ist definitif zu lange her!

Nach uns kommt nur noch ein Act, dann ist der Schlußssong dran, wie originell, DARFICHHIERNICHTSCHREIBEN von WIESCHONERWÄHNT. Die Hauptakteure scheitern kläglich am nichtgelernten Text geben alles und wir brechen die Probe in diesem Moment ab dürfen alle nach Hause gehen. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

DER Tag.

Drückt mir doch bitte alle die Daumen! Larousse is SO DAMNED NERVOUS!

gute Erziehung

klo

Donnerstagmorgen, 7 Uhr. Ich torkle im Halbschlaf in die Küche und packe die Müslischachtel. Darin herrscht die gleiche gähnende Leere wie in meinem Kopf, Kind N° 1 stopft sich gerade die letzten Flocken in den Mund. Egal, dann eben erst mal Magnesium, das braucht die Enddreißigerin von heute, sagt mir wenigstens die Werbung. Ich krame die Rolle aus der Schublade und merke schon am fehlenden Klackergeräusch, daß da nichts mehr zu holen ist. Naja, was soll's, denke ich, dann eben Kaffeemaschinchen an und auf den Knopf für Doppelten-Espresso-am-Morgen gedrückt. Die Info-Leuchte grinst mich hämisch an und teilt mir mit, daß keine Kaffeebohnen mehr im Gerät sind. Im Schrank ebensowenig. Dann eben heute ohne Kaffee und Frühstück zur Arbeit.
Vor dem Büro sind alle Parkplätze besetzt, mein Kollege hat mit seinem Kaffee das Wasserreservoir des Kaffeeautomaten geleert und im Kühlschrank steht eine letzte Milchflasche. Leer. Egal, meine Tasse ist eh unauffindbar. Ich beginne, schlechte Laune zu kriegen.
Und grade war ich auf dem Klo. Da hing nur noch ein Klopapierrollenskelett. Von Papier weit und breit keine Spur. Nach mir die Sintflut.
Dies ist ein Aufruf an alle rücksichtlosen Letztes-Blatt-und-anderes-Zeugs-Verbraucher: Red alert, Verwarnung, gelbe Karte, ICH! BIN! ES! LEID! Ab heute werd ich es Euch gleich tun! Und mich an Euren zunehmend tiefer werdenden Ärgernisfalten auf der Stirn erfreuen! Und meine Eltern werde ich bei der nächsten Gelegenheit für ihre mir zuteil gewordene gute Erziehung strafen.
Mit leerer Klorolle.
Und wenn ich dafür 250 Blatt Dreilagiges vergeude!

Mittwoch, 28. Juni 2006

Spocht-Artikel


Keine Ahnung, ob es Always oder Camelia-Produkte waren, von welchen die Damen und Herren Designer bei Adidas sich haben inspirieren lassen - aber das Ding auf dem Ball erinnert mich bei genauerem Hinsehen doch stark an einen Damenhygieneartikel...
Im Hause Adidas scheinen ganz kreative Köpfe zu sitzen - wärend der Winter-Olympiade hatte Adidas Schlagzeilen gemacht, hatten sie doch die Wettkampfmützen der allemannischen Athleten statt mit der deutschen mit der belgischen Flagge verziert (ganz zum Entzücken Monsieur M.s, der sich über eine unvorhergesehene Bronzemedaille für sein Land freute). Ob sie aus diesem Grund für den WM-Ball neutrale Farben gewählt haben, bleibt ungewiss...

Dienstag, 27. Juni 2006

Larousse packt aus

Tasche
Nachdem ich mich auch nach mehrtägiger Überlegung nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, den Inhalt meines Kühlschranks öffentlich preiszugeben, wie andere dies taten, um diesen Beitrag jedoch nicht völlig zu ignorieren, weiche ich hiermit auf die Alternative der Larouss'schen Handtasche aus.
Was nicht unbedingt weniger Arbeit ist.

In dieser befinden sich zur Zeit:
- 1 Haustürschlüssel
- 1 Wagenschlüssel, eigenes Auto
- 1 Schlüssel zum Parkplatz meines ehemaligen Büros an der Ausgehmeile der Gold wert ist und den ich daher mit voller Absicht behalten habe vergessen habe zurückzugeben, was ich aber selbstverständlich niemals nachholen werde
- 1 ziemlich vollgestopftes Portemonnaie mit ca. 50 Kredit- und 100 Kundenkarten (wobei die jeweils benötigte zum richtigen Zeitpunkt nie zu finden ist)
- 1 Lippgloss
- 1 Ersatzlippgloss
- 1 farbiger Ersatzlippgloss
- 1 Tube Handcreme Séphora white, halbvoll
- 1 paar freilaufende Kaugummis
- 1 Ersatz-Autoschlüssel von Monsieur M. (sieh an, hier bist Du! Ich war's nicht, ehrlich!)
- 1 Packung Tempos, halbvoll
- 1 Brillenetui (mit Brille)
- 1 Sonnenbrillenetui (ohne Sonnenbrille, liegt im Auto)
- 1 Fläschchen Augentropfen
- 2 Lollies (??)
- 2 Kulis, davon einer vom Hilton (???)
- 1 Minenbleistift
- 1 Paar iPod-Kopfhörer
- 0 iPods (??????)
- 1 Handy, leer
- 1 Nagelfeile
- 1 Headset, zum Handy passend
- 1 Flasche Rescue Remedy

Hm, es stellt sich mir die Frage: Wie kommen andere Frauen bloß mit diesen geradezu lächerlich kleinen eleganten Handtäschchen aus, in die gerade mal ein Lippenstiftpinselchen paßt? Was tragen diese Frauen bei sich? Und warum tut mir der Rücken so weh?

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