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Montag, 26. Juni 2006

Das erste Mal oder Traue keinem Tankwart

Monsieur M. hat mich mit einem Gutschein beglückt. Carwash. Billigste Kategorie, Basic-Dusche mit ein bißchen Schaum. Super. Ich hasse Autowaschanlagen. Und Monsieur M.

Mit Autowaschanlagen hab ich so ein Problem: mein erstes Mal war traumatisierend und hat noch dazu weh getan. Dem Konto. Ich hab den Führerschein zu einer Zeit gemacht, in der man noch auf Automatik lernen durfte - und nachher trotzdem mit Schaltwagen auf die Bevölkerung losgelassen wurde. Mit Papas "Kind, Du mußt praktizieren, fahr mal Autowaschen" und seinem Auto wurde ich direktestens nach meiner Prüfung zur dorfeigenen Waschanlage geschickt. Der Mann hat Nerven.

Dort erstaunlicherweise irgendwie unfallfrei angekommen befand ich die Waschanlage für lächerlich klein / das Auto viel zu groß / beides zusammen auf alle Fälle gänzlich unkompatibel und suchte mir Hilfe und seelischen Beistand in Form des Tankwartgehilfen. Ihm erzählte ihm von meiner Unfähigkeit meinen Zweifeln, das Monsterauto jemals in diesen Matchboxauto-Carwash gequetscht zu bekommen, worauf der Nette mir directement seine Hilfe anbot. Es war eine dieser antiken Waschanlagen, die um das Auto rumwäscht, während dieses sich alles gefallen läßt und faul rumsteht. Fließbänder gab's noch nicht.

er - *winkt* nu fahrnse schon!
ich - das paßt nicht!
er - doch das paßt!
ich - das paßt BESTIMMT nicht!
er - dohoch!
ich - na gut.
das Auto - PLOCK
ich - was war das?
er - nix, bloß der Hubbel, der den Vorderreifen blockiert *guckt genervt*
ich - ach so
er - fahrnse schon weiter!
ich - ok!
das Auto - Chhhhhhhrrrrrschtkronk!!
ich - und was war das jetzt?
er - *kreidebleich* ach Du Scheiße!
ich - was denn?
er - kommense gucken
ich - ach Du Scheiße!

Mir fiel nichts besseres ein, aber es klang definitiv hysterischer als bei ihm. Papas Auto war zwar immer noch genauso dreckig wie vorher, aber dafür hatte es jetzt einen schnittigen Rallyestreifen auf der Beifahrerseite, der sein Crescendo in einer dicken Beule auf der hinteren Tür fand. Und die Waschanlage war zerdetscht. Mir wurde ganz schlecht, und als der blöde Tankenchef auch noch anfing, mich anzuschnauzen kullerten tatsächlich dicke Stress-Tränen - was sonst nicht meine Art ist.
Irgendwie kam ich unter bösesten Beschimpfungen des Tankchefs nach Hause, wo ich noch herausbrachte "Papa, ich hab'n Kratzer ins Auto gemacht, und der Tankwart is Schuld!" bevor ich zusammenbrach. Wie auch das Gesicht meines Vaters.
Ich rechne ihm hoch an, daß er mich hat leben lassen.
Im Dorf wurden 14 Tage die Autos per Hand gewaschen.
Ich bin kurz darauf ins Ausland gezogen.

Heute weiß ich - es geht auch NOCH schlimmer.

PS. das erste PLOCK war übrigens der Außenspiegel...

Unter Druckern

Herrn Medienjunkies Job-Stöckchen trifft mich hart an der Schläfe und fördert damit lange verdrängte vergessene Erinnerungen zutage...
Ich habe mein erstes eigenes Geld mit 14 Jahren in einer Druckerei verdient. Musterbögen haben wir beklebt, 2 harte Wochen lang. Mit neonfarbenen Musterpunkten. Das war Hardcore. Ich wundere mich noch heute, daß meine Augen keinen bleibenden Schaden davongetragen haben. Die Hornhaut reagierte nach 3 Tagen mit starker Trübung, die an meinen umfunktionierten Neonpunkte-Klebedaumen ist erst nach 6 Monaten zurückgegangen. Da war das Geld schon längst alle. Das Interessanteste an dem Job war wohl die Geschichte, wie sich einer der Drucker beim Papierschneiden an der Schneidemaschine eine Hand abgehackt hatte. Ich habe die Maschine immer aus dem Augenwinkel beobachtet um sicher zu gehen, daß sie nicht auf mich zukommt. Und mir die Klebedaumen abhackt. Was wohl daran lag, daß ich gerade tiefstens in meiner Stephen-King-Phase steckte. An derselben Maschine wurden dann während unseres Aufenthaltes Kalender geschnitten. Hauptsächlich mit spärlich bis gar nicht bekleideten Frauen. Blut ist allerdings keines mehr geflossen.

celebrities

Ganz ehrlich Glam - ich hatte Deinen Celebrity-Faktor bisher DEUTLICH unterschätzt...

EDIT 15:18
Hatte Pam grad am Telefon - sie entschuldigt sich, hat Tommy den Schlüpfer übergestülpt und trägt's jetzt so:
images

Kaputt


Da hat doch wieder mal einer unerlaubt am Wetter rumgefummelt - und jetzt ist es kaputt! Kann das bitte mal jemand reparieren? Und zwar ein bißchen dalli?!

Sonntag, 25. Juni 2006

Vermißt


Vermißt wird seit vergangenen Ostern eine ca. 4-jährige Laufmotivation. Gesichtet wurde sie zuletzt am 21.04.2006 gegen 9 Uhr morgens in Chirols/Ardèche/Frankreich. Auffällige Kennzeichen sind Fußzappeln und vermehrte Schweißbildung. Sollte jemand die Laufmotivation verspürt haben oder etwas über deren Aufenthaltsort wissen, bitte ich um Information. Sie wird dringendst benötigt!
PS. Um sie nicht zu verschrecken, bitte per mp3-Player mit Hörbüchern beschallen, das hat sie bisher bei Laune gehalten

Freitag, 23. Juni 2006

Day off


Nachdem ich gestern das traditionelle halbstündige Nationalfeiertagsfeuerwerk im wahrsten Sinne des Wortes verpennt hab, hab ich heute meine Familie als Wiedergutmachung durch die Stadt geschleift, Militärparade geschaut (gähn), Kinderanimation genutzt (es gab einen Sektstand neben der Hüpfeburg - DAS nenn ich Mitdenken!), Zuckerwatte gegessen (rosa mit Erdbeergeschmack und doppelt Klebegarantie - sowas gab's früher gar nicht!) und jetzt tun mir die Füße nach 5 Stunden Rumgelaufe so weh, daß ich nur noch zu einem lecker Glas Rosé vor dem Fernseher fähig bin.
Stößchen!

Donnerstag, 22. Juni 2006

Santoshi

santoshi1
Ich habe seit geraumer Zeit, genauer gesagt seit 7 Jahren, ein Patenkind in Nepal, dessen Schulbildung und Unterhalt ich finanziell absichere. Ein Mädchen namens Santoshi. Entstanden ist die Patenschaft an einem ausgesprochen gefühlsduseligen Vorweihnachtsabend unter stark postnatal-hormonellem Einfluß mit vermehrtem Tränenfluß, vor dem Fernseher. Öffentlich-Rechtliches. Die wissen, wie man frischgebackene Mütter und hormonell normalgesteuerte Frauen an Weihnachten anhand von Bildern kleiner, hilfloser Mäuse weichkocht. Also kramte ich das Telefon unter Bergen tränennasser Kleenextüchern hervor, hielt den Hörer an das aufgequollene Gesicht und ZACK war ich Patentante eines kleinen Mädchens.

Seither erhalte ich mehr oder weniger regelmäßig über den vor Ort waltenden Plan-Mitarbeiter Infos bezüglich meines Patenkindes.

Und heute habe ich ihren ersten selbstgeschriebenen Brief bekommen, Stolz schwellt meine Brust und ich halte ihn jedem unter die Nase der ihn sehen will oder auch nicht. Ein bißchen britzelt mich mein schlechtes Gewissen - trotz stetiger Aufforderung seitens der Organisation schaffe ich es nicht, ihr regelmäßig zu schreiben. Mehr als 2 x im Jahr geht einfach nicht. Was auch daran liegt, daß ich befangen bin - WAS schreibe ich, was nicht, was könnte auf Unverständnis stoßen oder gar schockieren, ganz davon angesehen daß Themen wie Religion und Politik eh tabu sind.

Wenn ich dann schreibe, schicke ich meist ein kleines Geschenk mit, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen um Santoshi eine Freude zu machen. Sie freut sich dann hoffentlich sicher wohl auch. Und wird sich denken: Diese fremde Frau aus Ganzweitweg denkt an mich. Und diese Frau scheint ein echt schlechtes Gedächtnis zu haben. Denn es beschleicht mich der Verdacht, daß es meist die gleichen Geschenke sind, die ich da schicke, nachdem sie mir in ihrem Brief erneut für die Buntstifte gedankt hat... Ich gehöre nun mal nicht zu diesen perfekt organisierten Menschen, die sich aufschreiben, was sie Tante Gerda letztes Jahr zu Weihnachten offeriert haben. Ok, ich schäme mich an dieser Stelle dafür, daß ich es mir nicht merken kann. Aber das ist nun mal so.
Schlußendlich ist es doch der gute Wille der zählt.
Und irgendwann werde ich sie besuchen!

Zugeflogenes


Zugegeben, ich schmücke mich hier mit fremden Federn. Schuld daran ist er mit seiner Überschrift, die mich an folgenden Text erinnerte, welcher irgendwann in mein Mailnest geflogen kam. Eine Veranschaulichung der Gefahren, die in der deutschen Rechtschreibung lauern.

Er hatte liebe Genossen.
Er hatte Liebe genossen.

Wäre er doch nur Dichter!
Wäre er doch nur dichter!

Sich brüsten und anderem zuwenden.
Sich Brüsten und anderem zuwenden.

Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.
Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.

Die nackte Sucht zu quälen.
Die Nackte sucht zu quälen.

Der Gefangene floh.
Der gefangene Floh.

Die Spinnen!
Die spinnen... oder etwa ich?

Mittwoch, 21. Juni 2006

Momente der Wahrheit - Teil 2


Kind n° 2 hat bereits seit frühester Kindheit einen ausgeprägten Hang, interessante Themen aufzugreifen. Vorzugsweise am Frühstückstisch.
Heutiges Thema: Drogenkonsum.

- Mama, wo kann man Drogen kaufen?
- Drogenverkauf ist offiziell verboten, da gibt's keine Geschäfte, die Leute bieten die Drogen auf der Strasse an.
Pause
- Mama, und was mach ich, wenn mir mal einer Drogen verkaufen will?
- Dann sagst Du nein und kommst zu mir, um mir davon zu erzählen!
nochmal Pause
- Mama, oder ich sag ihm einfach, ich brauch keine Drogen, wir hätten schon genug davon zu Hause.

Von wem hat es das bloß...

Momente der Wahrheit

Kind n°1: Mama, ich bin froh, daß Du nicht so bist wie die Frauen in der Werbung.
Larousse: Warum?
Kind n°1: Weil, die sind immer so schön. Du bist ganz normal. Find ich besser.

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